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Anklage gegen Lkw-Fahrer wegen versuchten Totschlags

Peine Anklage gegen Lkw-Fahrer wegen versuchten Totschlags

Zweidorfer Holz. Wegen versuchten Totschlags muss sich ein 39-Jähriger aus der Ukraine demnächst vor der Schwurgerichtskammer des Braunschweiger Landgerichts verantworten. Der Lkw-Fahrer war mit einem Berufskollegen auf der Raststätte Zweidorfer Holz in Streit geraten und hatte mit einem Küchenmesser mehrfach auf den 30-Jährigen eingestochen.

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Die Rastanlage Zweidorfer Holz Nord: Hier sollen die Kontrahenten aufeinander losgegangen sein.

Quelle: Archiv

Die Braunschweiger Staatsanwaltschaft hat jetzt Anklage gegen den Ukrainer erhoben. Der Mann sitzt seit der Tat am 16. Juli in Untersuchungshaft. Das Opfer erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Der Mann konnte in einer mehrstündigen Notoperation gerade noch gerettet werden, hieß es seinerzeit.

Zunächst hatten Täter und Opfer auf dem Gelände der Raststätte Zweidorfer Holz Nord gezecht. Dann gerieten die Männer in Streit, der irgendwann eskalierte. „Als sich die Auseinandersetzung, die sich über einen längeren Zeitraum hinzog, aufschaukelte, riefen Zeugen bereits die Polizei“, sagte die Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft, Oberstaatsanwältin Birgit Seel, gestern zur PAZ.

Nachdem der 39-Jährige mehrfach mit dem Küchenmesser auf sein Opfer eingestochen hatte, ging der 30-Jährige lebensgefährlich verletzt zu Boden. Dort trat der Ukrainer mit dem Fuß auf den Kontrahenten ein. In diesem Augenblick erschienen Polizeibeamte, die den Streit umgehend beendeten und den Verletzten versorgten. Der Mann wurde schließlich mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik in Braunschweig geflogen.

Ein Termin für die Verhandlung steht noch nicht fest. Oberstaatsanwältin Seel sagte: „Wir haben dem Beschuldigten jetzt die Anklageschrift zustellen lassen. Nun muss das Landgericht einen Termin festsetzen.“ Bis zur Verhandlung bleibt der 39-Jährige aus der Ukraine weiter in Untersuchungshaft. „Im Fall einer Verurteilung droht ihm eine Freiheitsstrafe von mindestens zwei Jahren“, sagte Seel.

von Thorsten Pifan

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