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Anja Kruse überzeugte in den Festsälen

Peine Anja Kruse überzeugte in den Festsälen

Peine. Ein Vier-Personen-Theaterstück wusste am Dienstagabend den Peiner Theatergängern in den Festsälen zu gefallen. Das frivole und hintersinnige „Adieu und bis gleich“ aus der Feder der französischen Autorin Isabelle Mergault gilt als eine der Königinnen der französischen Boulevardkomödien.

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Sie sorgten in der Komödie „Adieu und bis gleich“ in den Peiner Festsälen für zahlreiche Lacher (von links): Barbara (Anja Kruse) und Gigi (Andrea Frohn).

Quelle: Jasper Warzecha

In dem Stück „Adieu und bis gleich“ plant ein etwas tölpelhafter Ehemann - Jean-Charles (Mark Kuhn) - einen Mord an seiner Ehefrau Barbara (Anja Kruse). Seine Geliebte Gigi (Andrea Frohn) soll diesen Plan ausführen und Barbara abends, während diese auf einem Sofa liegt und liest, erschießen. Vorher jedoch soll sie noch die Kombination für den Safe herausfinden, da Barbara - eine gefeierte und erfolgreiche Autorin - dort ihr Vermögen aufbewahrt. Der Nachbar Gildas, erst unsterblich in Barbara verliebt, dann in die bezaubernde Gigi, kommt beiden allerdings immer wieder ins Gehege.

Hinzu kommt, dass Barbara aufgrund einer anhaltenden Schreibblockade des Lebens müde ist und sich just in dem Moment das Leben nehmen will, in dem Gigi ihr um genau dieses ebenso trachtet. Beide Frauen wollen ihr Vorhaben zu Ende bringen, was allerdings regelmäßig in Patt-Situationen landete, denn Gigi droht Barbara, sie umzubringen, diese will jedoch genau das und sieht daher natürlich wenig Anlass dafür, die Kombination für den Safe zu verraten.

Im Laufe der 90 Minuten Spielzeit kommen sich die beiden Frauen näher und decken dabei Jean-Charles falsches Spiel auf, das auch Gigi betrifft. Zum Schluss war eines jedenfalls klar: Jean-Charles hatte die Rechnung ohne die beiden Frauen gemacht.

Vor diesem Hintergrund baute sich in Peine eine leichte und lockere Komödie auf, bei der die Schauspieler die Lacher des Publikums auf ihrer Seite hatten. Vor allem Gigi wurde durch ihre naive, doch im Grunde fest entschlossene Art schnell zum Publikumsliebling. Doch auch René Touissant, der einigen sicherlich aus Serien wie „Tatort“ oder „Wilsberg“ bekannt sein dürfte, wusste mit seiner Rolle als liebestoller und leicht trotteliger Gildas zu gefallen und rundete das Erlebnis ab.

Entsprechend auch das Ende, bei dem die Schauspieler vor den sehr gut gefüllten Festsälen den stürmischen Applaus genossen.

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