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Andreas Meier schlägt Alarm: „Gefährlicher Schandfleck“ im Werderpark

Peine Andreas Meier schlägt Alarm: „Gefährlicher Schandfleck“ im Werderpark

Peine. Auf den „gefährlichen Schandfleck“ im Werderpark direkt neben dem Peiner Rathaus weist der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Andreas Meier hin. Er sagt: „Es ist kein Aushängeschild, dass das dortige Wasserbecken mit grünem, dreckigem Wasser vollläuft, auf dem Müll schwimmt. Es muss nun endlich gehandelt werden.“ Die Stadt weist auf PAZ-Anfrage darauf hin, dass das Becken jetzt nach einer zeitlichen Verzögerung verfüllt werden soll.

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Andreas Meier (CDU) steht vor dem Wasserbecken im Peiner Werderpark, das mit altem, grünen Wasser gefüllt ist.

Quelle: mgb

Meier betont, dass der Werderpark einerseits zu einem Schandfleck werde und andererseits natürlich auch die Gefahr bestehe, dass Personen ins Wasser stürzen und ertrinken könnten. Besonders gefährlich sei die Situation wegen des nahegelegenen Kinder-Spielplatzes. „Nicht auszudenken, wenn ein kleines Kind ins Wasser fallen würde“. so der Christdemokrat.

Daher fordert er, dass das Wasserbecken im Werderpark sofort abgesichert und dann, wie beschlossen, verfüllt wird. Noch besser wäre es allerdings nach Auffassung der Peiner CDU, wenn man dort spätestens bis zum Europaschützenfest 2015 eine öffentlichen Ladestation für Elektro-Autos einrichten würde. Dafür müsse man auch keine Bäume fällen. Meier weiter: „Hier könnte sich Peine den vielen Besuchern als moderne und innovative Stadt präsentieren, und das Wasserbecken als Schandfleck wäre auch beseitigt.“

Die CDU möchte unter dem Motto E-Mobilität in Peine einen wichtigen Impuls setzen und eine neue Dynamik entwickeln. Man wolle innovative Unternehmer und Bürger motivieren, sich mit diesem spannenden Thema zu befassen. Ebenso will die CDU dabei die Stadt Peine und die Peiner Stadtwerke in das Konzept einbinden. Meier sagt: „Die Stadtwerke wollen doch schon zwei E-Ladestationen einrichten. Da wäre doch ergänzend auch dieser Standort sinnvoll, weil er zentral und nahe am Rathaus liegt.“ So könne die Stadt mit gutem Beispiel vorangehen, ein E-Auto beschaffen und dort aufladen.

Der CDU-Stadtverbandsvorsitzende ergänzt, dass er sich bereits seit zwei Jahren mit dem Schwerpunktthema E-Mobilität beschäftigt und darin eine große Zukunftschance sieht. Meier fährt derzeit ein E-Auto, das er bis zum 13. Oktober von der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg erhalten hat (PAZ berichtete). „Ich teste das E-Auto, um zu erfahren, wo derzeit das Potenzial dieses Elektro-Antriebes liegt“, so der Christdemokrat.

tk

Erklärung der Stadt Peine

Zu den Vorwürfen sagt Ulrike Laudien von der Stadt: „Es sind Haushaltsmittel beschlossen worden für den Abbruch und die Verfüllung des Beckens. Durch Personalwechsel hatten sich die Ausschreibung und die Ausführung einige Monate verzögert. Inzwischen befindet sich das aber auf dem Weg. Für Elektrotankstellen gibt es Absprachen mit den Stadtwerken, die in Peine Elektromobilität bewerben und fördern. Einen Ratsbeschluss für eine Tankstelle im Park gibt es nicht. Und es ist die Frage, ob die Öffentlichkeit es wirklich positiv beurteilen würde, wenn die Stadt künftig Autos in den Park befördern würde. Neben dem Bau der Tankstelle müssten ja auch noch Zu- und Abfahrt gebaut werden.“

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