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Andacht in St.-Jakobi-Kirche

Peine Andacht in St.-Jakobi-Kirche

Getragene Orgelklänge empfingen die Gäste, die auf Stühlen im Altarraum Platz nahmen, und die Musik auf sich wirken ließen.

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Gedenken an den Holocaust: Dr Volker Menke und Frank Niemann hielten eine Andacht und entzündeten Kerzen für die Opfer.

Quelle: oh

Peine. Zum Gedenken an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 70 Jahren hielten Superintendent Dr. Volker Menke und Pastor Frank Niemann am Dienstagabend eine Andacht in der St.-Jakobi-Kirche vor mehr als 50 Besuchern.

„Heute vor 70 Jahren wurde Auschwitz von russischen Soldaten befreit. Heute gedenken wir der sechs Millionen Opfer des Holocaust. Und immer waren es einer und eine und eine und einer“, begann Pastor Niemann und las die Geschichte von Kain und Abel. Niemann führte aus, welcher Spiegel in dieser Geschichte der Menschheit vorgehalten wird und dass die Menschen das Kainsmal tragen.

Im Wechsel verlasen Menke und Niemann dann die Namen der Peiner Bürger, die in Auschwitz und anderen Lagern ermordet wurden. Für die Opfer wurden am Altar Kerzen entzündet.

„Ganz verschiedene Personengruppen sind Opfer des Nationalsozialismus geworden. Neben den sechs Millionen jüdischen Kindern, Frauen und Männern waren es auch Sinti und Roma, Menschen der osteuropäischen Völker, behinderte Menschen, Künstler, Intellektuelle, Politiker, Ordensleute, Pfarrer, Homosexuelle und Widerstandskämpfer“, zählte Menke auf. Gleichzeitig erinnerte der Superintendent auch an die Leiden der Überlebenden, die mit dem erlittenen Trauma oft nicht fertig wurden.

Orgelmusik und Minuten stillen Gedenkens beendeten die Andacht. Im Anschluss nahmen viele Besucher die Gelegenheit wahr, sich noch die Ausstellung zum Thema „Antisemtismus heute“ anzusehen, die bis zum 17. Februar in der St.-Jakobi-Kirche aufgebaut ist.

  • Als weitere Veranstaltung zu der Ausstellung bietet Menke einen Vortrag zum Thema „Kinderbibeln - kritisch betrachtet. Religiöse Erstliteratur als Erstquelle von antijüdischen Einstellungen“ an. Der Vortrag findet statt am Mittwoch, 4. Februar, ab 19.30 Uhr im Gemeindehaus der St.-Jakobi-Kirchengemeinde/Eingang Windmühlenwall.

rd

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