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Anbau für unheilbar kranken Tom ist fertig

Woltorf Anbau für unheilbar kranken Tom ist fertig

Woltorf. Die Erleichterung ist groß bei Familie Meier aus Woltorf: Nach nur vier Monaten Bauzeit ist der Hausanbau fertig, um dem unheilbar an Morbus Krabbe erkrankten Tom (11) bis zum Lebensende zu ermöglichen, weiter am Familienleben teilzunehmen. Rund zwei Drittel des mehrere Zehntausend Euro teuren Baus sind durch Spenden aus dem Peiner Land finanziert worden.

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Endlich Veränderung (v.l).: Carsten Meier, der schwerkranke Tom, PAZ-Mitarbeiterin Ina Jähnke, Toms Mutter Judith Meier und Toms kleine Bruder Till darüber, dass dank des Anbaus auch weiterhin ein gemeinsames Familienleben möglich ist.

Quelle: A/js

Die Hilfsbereitschaft kannte kaum Grenzen, als die Peiner vom Schicksal des 11-jährigen Tom Meier erfuhren. Der junge Woltorfer leidet an der unheilbaren Krankheit Morbus Krabbe und muss rund um die Uhr betreut werden. Dank zahlreicher Spenden kann er nun aber bis zum Lebensende am Familienleben teilhaben.

„Ich frage mich immer noch, ob irgendwann jemand kommt, mich kneift, und ich dann aufwache“, sagt Carsten Meier, als er im neuen, lichtdurchfluteten 40-Quadratmeter-Anbau steht. Die Veränderung ist riesig: Tom selbst hat ein großes, seinen Bedürfnissen entsprechendes Zimmer, auch eine freistehende Badewanne erleichtert das Leben des 11-Jährigen.

Außerdem gibt es große Türen, die den Kontakt zur Familie und die Wege von und zu seinen Eltern sowie dem kleinen Bruder Till deutlich erleichtern. Zudem wurde Platz für Toms Betreuungspersonal geschaffen.

Carsten Meier betont: „Ich kann mir schon fast nicht mehr vorstellen, wie es vorher war. Die Hilfsbereitschaft der Leute hat extrem viel bewegt“. Neben den zahlreichen Spendern hatten auch viele Handwerker ihre Arbeitskraft angeboten.

Das Engagement der Menschen lobt auch Toms Mutter Judith Meier: „Viele Leute haben auch immer wieder nachgefragt, ob sie noch irgendwie helfen können.“

Nach dem tollen Erfolg für Tom ziehen die Meiers ein positives Resümee: „Wir haben uns erst gescheut, an die Öffentlichkeit zu treten, aber es ging nicht anders“, sagt Judith Meier. „Es war die absolut richtige Entscheidung. Was hier ermöglicht und geschafft wurde, ist einfach toll.“

js

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