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Analyse: Standort Peine ist gut aufgestellt

Peine Analyse: Standort Peine ist gut aufgestellt

Kreis Peine. Das Peiner Land hat als Wirtschaftsstandort sehr gute Ausgangsbedingungen. Doch einige Gefahren lauern im Detail und die Akteure im Peiner Land dürfen auch nicht die Hände in den Schoß legen. Das geht aus einer Standort-Analyse hervor, die jetzt die kreiseigene Wirtschaftsförderung vorstellte.

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Stellten die Standort-Analyse vor (v.l.): Landrat Franz Einhaus, Wito-Geschäftsführer Gunter Eckhardt und Wito-Mitarbeiterin Melitta Arz.

Quelle: pif

„Eine Schwäche der Wirtschaftsstruktur in Peine ist zum Beispiel der geringe Anteil an mittelständischen Unternehmen“, sagte Wito-Geschäftsführer Gunter Eckhardt. 89 Prozent der Firmen haben weniger als zehn Mitarbeiter.

Dafür sei die geostrategische Lage Peines zwischen den Oberzentren Hannover und Braunschweig hervorragend, sagte Eckhardt. Das zeige sich auch daran, dass es den hiesigen Unternehmen gut gehe, wie eine Unternehmensbefragung der Wito (PAZ berichtete) gezeigt hat. Darauf lässt sich aufbauen.

Bedenklich sei, dass die Oberzentren Gas geben, um Kunden zu locken. „Da dürfen die Peiner nicht zurückstecken“, sagte Eckhardt. Einen Zufluss an Kaufkraft gibt es allein in der Stadt Peine (12 Millionen Euro) und in Ilsede (3Millionen Euro). Insgesamt verliert der Kreis kräftig: Rund 22,5 Prozent der Kaufkraft gehen verloren. Das sind rund 141 Millionen Euro.

Entsprechend müssten die sogenannten weichen Standort-Faktoren im Peiner Land gefördert werden. „Das sind zum Beispiel Investitionen in Bildung“, sagte Eckhardt. Dabei sei der Landkreis schon gut aufgestellt. Nachholbedarf gibt es bei einer flexiblen Kinderbetreuung - aber auch bei flexibler Arbeitszeitgestaltung.

Das sei wegen der  demografischen Entwicklung nicht zu unterschätzen. Aufgrund der schrumpfenden Bevölkerung seien familienfreundliche Arbeitsplätze wichtig.

  • Die komplette Analyse gibt es bei der Wito, Ansprechpartnerin ist Melitta Arz unter Telefon 05172/ 9492621.

pif

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