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Amtgericht: Lahstedter (21) soll Drogen verkauft haben

Peine Amtgericht: Lahstedter (21) soll Drogen verkauft haben

Peine. Kurioser Fall vor Gericht: Statt mit einem Rechtsanwalt verteidigte sich ein Lahstedter (21) bei einem Verfahren vor dem Amtsgericht Peine mit seinem Mobiltelefon. Angeklagt war der 21-Jährige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

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Das Verfahren am Amtsgericht Peine wird fortgesetzt.

Quelle: Archiv

Die Staatsanwaltschaft warf dem Lahstedter vor, im Sommer vergangenen Jahres in drei Fällen jeweils geringe Mengen der Droge Marihuana an einen Bekannten verkauft zu haben. Der hatte dies später bei der Polizei behauptet.

Während der Verhandlung stritt der Lahstedter die Vorwürfe jedoch ab: „Das stimmt nicht. Ich kenne den ja nicht mal richtig“ - und zückte im Anschluss sein Smartphone.

Denn: In einem sozialen Netzwerk hatte er den vermeintlichen Drogen-Käufer angesprochen und gefragt, warum dieser bei der Polizei Vorwürfe gegen ihn erhoben habe. Die Richterin schaute sich den Chatverlauf genau an durch. Darin begründete der Zeuge die Vorwürfe in etwa wie folgt: „Wenn du mich anschwärzt, schwärze ich dich an.“ Da der Zeuge nicht zur Verhandlung vor dem Peiner Amtsgericht erschien, wurde ein neuer Termin angesetzt.

Gegen den Zeugen wurde außerdem ein Ordnungsgeld in Höhe von 150 Euro verhängt.

js

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