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Amateur-Fotograf Ulf Jasmer: „Der optische Reiz ist entscheidend“

Peine Amateur-Fotograf Ulf Jasmer: „Der optische Reiz ist entscheidend“

Peine . Die kreisübergreifende Aktion „Offene Ateliers“ startet am 27. und 28. September in die zweite Runde. Ermutigt durch den großen Erfolg im vergangenen Jahr, laden diesmal 40 Künstler dazu ein, ihnen bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen. Die PAZ stellt in einer Serie fünf Teilnehmer vor - diesmal den Peiner Amateur-Fotografen Ulf Jasmer. Er wird bei Brillen Wichmann ausstellen.

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Bunte Vielfalt: Der Künstler Ulf Jasmer spielt gerne mit der Schärfe oder dem Licht.

Quelle: aln

Betritt man das Wohnzimmer der Familie Jasmer fällt der Blick sofort auf die interessanten Fotografien. Überall, wo Platz an den Wänden ist, hängen gerahmte Bilder mit Jasmers Fotos. Von Landschaftsaufnahmen und Tierporträts bis hin zu Schwarz-Weiß-Aufnahmen, hier herrscht eine bunte Vielfalt an Motiven. Momentan besonders angetan haben es dem Peiner Fotografen „Bewegungstechniken“. Auf dieser Art von Bildern sind die Motive mehr oder weniger verwischt oder verzerrt dargestellt. Zum Teil nur leicht, sodass schnell zu erkennen ist was das Foto darstellt, doch manchmal man sieht nur noch Lichter in Bewegung.

So zum Beispiel auch auf einem Foto, das bei Nacht auf einer Autobahn entstand. Es sind nur noch verschwommen Rückstrahler der Wagen zu erkennen. „Man muss zweimal hinschauen, bevor man es versteht, und selbst dann sind Interpretationsspielräume offen“, erklärt Jasmer. Das reize ihn bei dieser Art der Bilder besonders. Doch auch bei anderen Motiven müsse immer ein optischer Reiz für ihn da sein. „Ich möchte nicht das Offensichtliche darstellen, sondern Dinge aus einer anderen Perspektive zeigen, aus denen sie vielleicht nicht so oft wahrgenommen werden“, sagt Jasmer.

Dies fällt auch seiner Frau etwa bei Urlaubsbildern auf: „Manche Fotos überraschen mich selbst, obwohl ich dabei war.“ Auf sämtlichen Bildern vermeidet der Peiner nachträgliche Bearbeitung oder das Hinzufügen von Effekten. Genauso wenig sind seine Fotos gestellt, abgesehen von Porträtaufnahmen.

Jasmer spielt gerne mit der Schärfe oder dem Licht: „Wenn ich ein Foto mache, will ich keine Masse produzieren und ich konzentriere mich allein auf das Motiv, das ich einfangen möchte.“ Seine bis jetzt größter Erfolg: Er ist mehrfacher Preisträger des PAZ-Fotowettbewerbs „Blende“ und hatte kleinere Ausstellungen.

aln

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