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Altes Krankenhaus-Gelände: Hier werden vier Häuser mit 40 Wohnungen gebaut

Peine Altes Krankenhaus-Gelände: Hier werden vier Häuser mit 40 Wohnungen gebaut

Große Pläne haben der Peiner Makler Andreas Bahr von der Bahr Immobilien Verwaltungs-GmbH und der Hamburger Investor AVW Immobilien AG auf dem 20 000 Quadratmeter großen Gelände des alten Krankenhauses.

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Sie präsentieren die Baupläne: Der Peiner Immobilienmakler Andreas Bahr (rechts) und der Investor Willy Koch. im

Quelle: Isabell Massel

Jahrelang hatte das Areal brach gelegen. Zwischen Kammerwiesen und Sundernstraße soll jetzt hier der „Wohnpark Kammerwiesen“ entstehen. Der erste Bauabschnitt umfasst zunächst vier Häuser mit insgesamt 40 Wohnungen. Baubeginn des Millionen-Projektes soll im September sein. Die Nachfrage ist bereits jetzt enorm.

Andreas Bahr sagte der PAZ: „Dies soll ein generationsübergreifendes Projekt für Jung und Alt sein. Die stilvollen Wohnungen mit einer Größe von 45 bis 140 Quadratmetern - und mit jeweils zwei bis vier Zimmern - sind ideal ebenso für junge Leute wie auch für Senioren.“ Die moderne Bauweise auf dem parkähnlich gestalteten Gelände und die naturnahe Lage des Wohnparks werden laut dem Makler durch die nahe Anbindung an die Autobahn 2 und die Bundesstraße 65 abgerundet.

Kindergärten und Schulen, wie die Burgschule und das Ratsgymnasium, liegen in Gehweite, ebenso vielfältige Sportmöglichkeiten. Man könne zum Beispiel im Stadtwald joggen, den Fußballplatz und die Tennishalle nutzen oder einen kurzen Weg in die Innenstadt machen. Interessant seien auch die Naherholungsgebiete vor der Haustür. Hier gebe es in direkter Nähe den Herzberg, das Barumer Moor und den Eixer See.

Wie werden die Wohnungen auf dem Gelände des ehemaligen Krankenhauses aussehen? Dazu erklärte AVW-Vorstand Willy Koch: „Alle Wohnungen werden grundsätzlich barrierefrei und mit offenen Küchen-Wohnbereichen ausgestattet sein. Und es sind Aufzüge vorhanden.“ Jede Wohnung sei mit Video-Sprechanlage, Parkett, beziehungsweise hochwertigen Bodenbelägen ausgestattet, und verfüge jeweils über einen Balkon und/oder eine Terrasse.

Garagen, Stellplätze und Carports seien für die Bewohner eingeplant. Andreas Bahr betonte abschließend: „Dies ist eine einmalige Gelegenheit, in der allerbesten Lage in Peine eine hochwertige Wohnung zu erwerben.“ Die Vermarktung beginne Ende Juni über seine Firma.

tk

INFO

AVW Immobilien

Die AVW Immobilien ist einer der führenden deutschen Projektentwickler von Handels-, Pflege- und Gewerbeimmobilien und hat bereits 125 Projekte mit einem Volumen von fast einer Milliarde Euro realisiert. Der Vorstand des Hamburger Unternehmens ist Willy Koch. In der Fuhsestadt hat die AVW bereits das Seniorenheim „Wohnpark Peine“ an der Sundernstraße realisiert.

tk

Die Geschichte des alten Peiner Stadtkrankenhauses

Peine. Auf dem Gelände des alten Peiner Krankehauses an der Sundernstraße sollen die neuen Wohnungen gebaut werden. Hier einige Informationen zum Ex-Klinikum: Das Stadtkrankenhaus an der Sundernstraße wurde 1917 mit 95 Betten eröffnet. Die Baukosten betrugen 500000 Mark. Die Klinik bestand aus einem dreigeschossigen Hauptgebäude, einem „Isolierhaus“, einem Desinfektionshaus und einer Kapelle. 1928 wurde ein dreigeschossiger Flügel angebaut, die Bettenzahl erhöhte sich auf 170, im Jahr wurden etwa 3300 Patienten behandelt. Die durchschnittliche Verweildauer lag bei 20 Tagen.

1942 wurden ein Bunker mit OP-Saal und ein Jahr später weitere Baracken eingerichtet. 1948 schlossen der Landkreis und die Stadt Peine einen Zehn-Jahres-Vertrag ab, mit dem sich der Kreis an den laufenden Kosten sowie Investitionen beteiligte. 1950 entstand der Nordostflügel mit 60 zusätzlichen Betten. 1951 wurden ein Ärzte- und Schwesternhaus gebaut und eine Kinderstation eingerichtet. 1952 eröffnete die eigene Apotheke. Weiter entstanden eine neue Küche (1954) und eine Wäscherei (1955). 1959 übernahm der Landkreis das Krankenhaus mit 500 Betten und zahlte der Stadt eine „Abfindung“ in Höhe von zwei Millionen Mark. 1967 hatte das Krankenhaus 426 Beschäftigte, davon 39 Ärzte, 169 Pflegekräfte und 155 Hauswirtschafter. 1971 erfolgte der Umzug in den Neubau an der Virchowstraße.

1973 wurde das alte Gebäude an der Sundernstraße bis auf die Küche und die Waschküche abgerissen. In den ehemaligen Schwesternhäusern wurde 1975 ein Alten- und Pflegeheim eingerichtet.

mic

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