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Altes Klinikgelände: 96 Wohnungen sollen entstehen

Peine Altes Klinikgelände: 96 Wohnungen sollen entstehen

Peine. Jetzt ist es raus: Auf dem ehemaligen Krankenhausgelände an der Sundernstraße sollen in zunächst zwei Bauabschnitten acht Häuser mit insgesamt 96 Wohneinheiten entstehen. Zur Vorbereitung des ersten Bauabschnitts hinter dem angrenzenden Seniorenheim ließ der Investor AVW Immobilien AG aus Hamburg am Dienstag in Absprache mit dem Landkreis Peine rund 50 Bäume fällen.

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Fällarbeiten auf dem ehemaligen Krankenhausgelände an der Sundernstraße.

Quelle: Michael Lieb (mic)

„Wir befinden uns nach wie vor in Vertragsverhandlungen, zu deren Inhalten wir keine Auskunft geben dürfen“, erklärte Landkreis-Sprecher Henrik Kühn am Dienstag auf PAZ-Anfrage. Allerdings seien die Verhandlungen mit dem Investor bereits recht weit fortgeschritten, sodass die Behörde im Hinblick auf die anstehende Brut- und Setzzeit Zustimmung für die Fällarbeiten gegeben habe. Laut Kühn erfolgten diese unter Einhaltung der Belange des geltenden Bebauungsplans und naturschutzrechtlicher Aspekte.

Die vom Investor beauftragte Fachfirma aus Hohenhameln fällte gestern insgesamt ungefähr 50 Bäume auf dem Gelände, darunter vorwiegend Ahorn, Birken und Weiden. Besonders schützenswerte Bäume seien nicht dabei gewesen, erklärte Roman Rathai von der Firma Rathai Baumpflege. Die im Randbereich stehenden Bäume und einige große Linden sollen weitestgehend erhalten bleiben.

Im ersten Bauabschnitt, der an den Kammerwiesen liegt, will der Hamburger Investor vier zweieinhalbgeschossige Häuser mit jeweils zwölf Wohneinheiten bauen.

Die Vermarktung starte in Kürze, erklärte AVW-Pressesprecher Dirsko von Pfeil, am Dienstag auf PAZ-Anfrage. Mit dem Bau soll kurzfristig begonnen werden. Der zweite Bauabschnitt sei identisch mit dem ersten, sodass insgesamt 96 Wohneinheiten entstehen, erklärte von Pfeil.

Alle Gebäude sollen nach dem AVW-Konzept „Leben plus+“ realisiert werden. „Die wesentlichen Präferenzen der älteren Bevölkerung bestehen aus den Säulen selbstbestimmtes Leben, Versorgung, medizinische Infrastruktur sowie Bezahlbarkeit des Wohnraums. Oberstes Ziel ist es dabei, die Schaffung eines angenehmen Wohnumfelds sicherzustellen, in dem die ältere Generation unter Wahrung von Sicherheit - und gleichzeitig auch Geborgenheit - in den eigenen vier Wänden, mithilfe des Einsatzes verschiedener Assistenzsysteme, möglichst lange eigen- und selbstständig leben kann“, erklärte von Pfeil. Es handele sich aber nicht um betreutes Wohnen.

mic

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