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Alte Zeichnungen beim Aufräumen gefunden

Peine Alte Zeichnungen beim Aufräumen gefunden

Peine. Unverhofft kommt oft - das traf in diesen Tagen auf die Peinerin Liselotte Brennecke zu. Sie fand beim Aufräumen eine Mappe mit alten Peine Zeichnungen. „Ich dachte, ich kann meinen Augen nicht trauen, als mir diese Mappe in die Hände fiel“, sagte die 65-Jährige.

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Schwelgte in Erinnerungen: die 65-jährige Liselotte Brennecke.

Unter dem Titel „Als die Fuhse noch durch Peine floß“ befinden sich in der Mappe 15 Federzeichnungen und Aquarelle des bekannten Peiner Malers und Grafikers Werner Szews. Das Deckblatt zeigt einen Peiner Stadtplan, angefertigt vom Fürstlich Hildesheimerischen Lieutenant Heinrich Friedrich Deichmann und ist um 1790 entstanden.

Liselotte Brenneckes Mann Wilhelm - er war Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes und verstarb 1998 - hatte die Zeichnungen von Werner Szews persönlich zum Geburtstag geschenkt bekommen, erzählte Brennecke. „Wann das war, weiß ich allerdings nicht mehr. Das muss aber schon über 30 Jahre her sein“, ergänzte die Seniorin.

Werner Szews war ein künstlerischer Chronist einer Epoche der Peiner Stadtgeschichte und Illustrator heimatkundlicher Werke und Vereinschroniken. Zudem war er Mitgestalter des historischen Festumzugs im Jahre 1973 anlässlich des 750-jährigen Jubiläums der Stadt Peine. Eine Gedenktafel, die an den Peiner erinnert, befindet sich Am Damm 29/30.

Ihn verband mit dem Beschenkten Wilhelm Brennecke eine tiefe Freundschaft. „Die beiden kannten sich durch die Peiner Schlaraffen. Hach, das waren schöne Zeiten damals“, schwelgte Liselotte Brennecke in Erinnerungen. „Auch wenn mein Mann schon so lange tot ist, habe ich bis heute Kontakt zu den anderen Damen der Schlaraffen, und wir treffen uns regelmäßig. Dass ich jetzt die schönen Bilder wiedergefunden habe, darüber freue ich mich sehr.“

Auf die Frage, was denn nun mit den Zeichnungen passiert, antwortete sie: „Na, die kommen da hin, wo ich sie gefunden habe. Ich würde sie nie weggeben. So kann ich sie dann beim nächsten Großputz wiederfinden“, erklärte die Seniorin mit einem Augenzwinkern.

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