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Alt-Akademiker trafen sich zum Verbändekommers

Peine Alt-Akademiker trafen sich zum Verbändekommers

Peine. Der Verband der Alt-Akademiker in Peine hat sich nun in den Peiner Festsälen zum 61. Verbändekommers getroffen.

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Bernhard Michels, Geschäftsführer des Kraftwerks Mehrum sprach beim Verbändekommers der Alt-Akademiker.

Quelle: tik

Der Präsident der Peiner Verbindung, Wolfgang Glandt, begrüßte die anwesenden Verbandsbrüder und bekundete seine Freude über das zahlreiche Erscheinen. Besonderer Ehrengast war Bernhard Michels, Geschäftsführer des Kohlekraftwerks in Mehrum, der die Festrede des Abends hielt.

In freundlicher Atmosphäre sangen die Verbandsbrüder einige Lieder mit Klavierbegleitung und stießen auf das Wohl der Mitglieder an, bevor Glandt den etwas ernsteren Teil der Veranstaltung eröffnete. Aus aktuellem Anlass rief der Verbandsvorsitzende zu einer Schweigeminute für alle Flüchtlinge auf, die auf dem Weg nach Europa ums Leben kamen. „Unsere Gemeinschaft steht für die Demokratie, Treue, Freundschaft und Pflichterfüllung. Zu diesen Pflichten gehört auch, dass wir Menschen aufnehmen, die vom Tod und Krieg verfolgt werden“, sagte Glandt ernst. Es sei wichtig, die Flüchtlinge in Deutschland aufzunehmen und sie schnellst möglich in die Gesellschaft zu integrieren.

Danach gab der Vorsitzende das Wort an den Festredner Bernhard Michels weiter, der einen Vortrag über die Energiewende in Deutschland hielt. Dabei beleuchtete Michels vor allem die wirtschaftlichen Probleme. „Ich befürworte den Energiewandel in Deutschland. Es gibt nachhaltigere Energiegewinnung als durch Kohlekraftwerke. Aber die Politik überstürzt den Wandel“, erklärte Michels. Der Akademiker zeigte die ökonomischen Probleme der erneuerbaren Energien auf - so werde der Energiewandel in Deutschland in den nächsten 35 Jahren wohl rund fünf Billionen Euro kosten, da einige der Methoden noch mit über 200 Euro pro Kilowattstunde subventioniert werden müssten.

Der Vortrag traf bei den Verbandsbrüdern auf große Zustimmung. Das wirtschaftliche Interesse dürfe nicht hinten angestellt werden. Eine Umstellung auf 80 Prozent erneuerbare Energien wäre bis 2050 einfach nicht möglich.

tik

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