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Alptraum-Szenario: Unbekannter stößt Fahrrad vor fahrendes Auto

Unfall bei Vöhrum Alptraum-Szenario: Unbekannter stößt Fahrrad vor fahrendes Auto

Ein Alptraum-Szenario erlebte am Montagabend Audi-Fahrer Sascha Hornbostel aus Dungelbeck: Bei voller Fahrt mit knapp 100 Stundenkilometern auf der Landstraße 412 in Richtung Vöhrum stoß ein bislang noch unbekannter Täter ein Fahrrad vom Fahrbahnrand vor sein Auto. Nur eine Notbremsung konnte Schlimmeres verhindern.

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Links: Sascha Hornbostel zeigt die Unfallstelle an der L 412. Rechts: Wer erkennt dieses Fahrrad? Hinweise erbittet die Polizei Peine.

Quelle: Anna Gröhl

Kreis Peine. Dem 33-Jährigen steckt der Schrecken noch in den Knochen: „Ich verstehe nicht, wie man so etwas tun kann und was in den Köpfen von solchen Menschen vorgeht“, sagt er.

Zum Geschehen: Nach Feierabend machte sich der Produktionsmitarbeiter am Montagabend gegen 22 Uhr aus Hannover auf den Weg in Richtung Peine. Sein Weg nach Dungelbeck führt ihn normalerweise über die A 2. „Seit einigen Tagen aber fahre ich schon vor der Peiner Ausfahrt runter und nehme die Ausfahrt Hämelerwald, um den Stau auf der A 2 zu umfahren“, erklärt Hornbostel. Mit seinem Audi A4 fuhr er kurz vor 23 Uhr die L 412 aus Sievershausen kommend in Richtung Vöhrum entlang. Zu diesem Zeitpunkt befuhr nur er die Landstraße. „Ich habe aus dem Augenwinkel gesehen, dass in Höhe des Waldstückes auf der linken Seite jemand mit einem Fahrrad stand. Aber ich habe mir natürlich nichts dabei gedacht.“

Dieses Fahrrad wurde vor das Auto geschoben

Dieses Fahrrad wurde vor das Auto geschoben.

Quelle: Polizei

Dann passierte das Unvorstellbare: Der Unbekannte stieß plötzlich sein Fahrrad auf die Fahrbahn und damit vor den herannahenden Hornbostel. Sofort trat der Peiner auf die Bremse. „Das Rad kam genau auf meiner Fahrbahn zum Erliegen. Durch die Vollbremsung konnte ich zumindest verhindern, dass ich über das Rad fuhr. So prallte ich nur mit dem Stoßfänger dagegen.“ Aufgrund des derzeitigen Wildwechsels sei der 33-Jährige bereits besonders aufmerksam gefahren. „Es war schon dunkel, die Landstraße ist auch nicht beleuchtet. Da fährt man natürlich wesentlich bewusster, was vielleicht auch mein Glück war.“ Nach dem Zusammenstoß flüchtete der unbekannte Täter sofort in das Waldstück. „Ich bin gleich ausgestiegen, aber ich konnte die Person leider nicht erkennen. Ich sah nur, dass sie eine Kapuze und einen Rucksack trug.“

Gegen den Täter wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet, doch die Fahndung der Polizei nach dem Unbekannten verlief bislang ohne Ergebnis. Nun hofft die Polizei auf Zeugen. „Ich hatte schon Glück im Unglück, denn nicht auszumalen wäre es, wenn hinter mir noch Autos gefahren wären oder ich ins Schleudern gekommen wäre“, so Hornbostel. Der Schaden am Auto beträgt etwa 1000 Euro.

Hinweise von Zeugen, die Angaben zu dem zurückgelassenen Fahrrad oder dem Eigentümer des Fahrrads machen können, nimmt die Polizei in Peine unter der Nummer 05171/ 9990 entgegen.

Von Anna Gröhl

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