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Allergien: Tipps für die richtige Behandlung

PAZ-Gesundheitsserie Allergien: Tipps für die richtige Behandlung

Die Nase läuft, und die Augen tränen. Jetzt fliegen die Pollen und plagen die Allergiker. Den Anfang machte die Erle, dicht gefolgt von der Haselnuss. Ruhe haben Allergiker erst ab September wieder, wenn die Hauptpollenflugzeit vorbei ist. Dr. Konrad Bock, Hals-Nasen-Ohren-Arzt aus Peine, gibt Tipps für die richtige Behandlung.

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Eine Frau reibt sich die juckenden Augen. ist es eine Allergie?

Quelle: Archiv

Kreis Peine. „Eine Allergie ist nichts anderes als eine Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte, für die meisten Menschen harmlose, Umweltstoffe. In den Pollen befinden sich bestimmte Substanzen, so genannte Allergene“, sagt Dr. Konrad Bock, Hals-Nasen-Ohren-Arzt aus Peine, und fügt hinzu: „Wenn diese mit den von Allergikern gebildeten Abwehrstoffen zusammentreffen, kommt es zur Abwehrreaktion des Körpers, bei der Beschwerden auftreten können.“ Dies könne bei Allergikern zu einer Reizung der Schleimhäute führen, die sich in Niesen, Husten oder sogar Atemnot äußern. Auch die Augen seien vor Pollen nicht sicher und könnten zu jucken sowie tränen beginnen.

Manchmal sei eine Allergie kaum von einem normalen Schnupfen zu unterscheiden, deshalb sollte bei einem Verdacht ein Arzt aufgesucht werden. „Beim Pricktest zur Allergiebestimmung werden verschiedene Testlösungen auf die Unterarmhaut aufgetragen und die Haut mit einer Prick-Nadel angeritzt, damit die Allergene die oberste Hautschicht überwinden können“, erklärt Dr. Bock. Hautärzte und Allergologen könnten an den entstandenen Quaddeln und deren Größe sehen, welche Allergie in welcher Stärke vorhanden ist.

„Die häufigsten Allergien sind gegen die Hausstaubmilbe - beziehungsweise ihre Kotpartikel - Haare und Speichel von Tieren, Insektengift - Bienen- oder Wespenstiche - und die Pollen von Gräsern sowie Bäumen. Aber auch gegen Schimmelpilzsporen auf Nahrungsmitteln sind viele Menschen allergisch“, betont Dr. Bock. Es gebe die Möglichkeit, Allergien zu therapieren. Eine davon sei die Hyposensibilisierung. Bei dieser werde die Überreaktion des Immunsystems auf die Allergene behandelt. Habe die Therapie Erfolg, würden sich die Beschwerden verringern, „im besten Fall treten sie gar nicht mehr auf“.

Mehr Infos www.pollenstiftung.de

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