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Allein über die Alpen

Peine Allein über die Alpen

„Es war eine Traumtour. Ich habe an einem See gesessen, die Forellen sprangen, und ich wäre am liebsten stundenlang sitzen geblieben“, schwärmt der Vöhrumer Heinz Rohde von seiner Fahrradtour über die Schweizer Alpen. Sieben Tage lang war er mit einem Elektrofahrrad unterwegs.

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Mit Muskelkraft über die Alpen: Heinz Rohdes Elektrorad trug ihn bis auf 2212 Höhenmeter.

Quelle: Privat

Peine-Vöhrum. Alpenglühen: Mit Muskelkraft hat der Vöhrumer Heinz Rohde das Unesco-Welterbe Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn umrundet: Von Meiringen ging‘s allein mit etwa 25 Kilo Gepäck über die Große Scheidegg, Grindelwald, Interlaken, Kandersteg, Riederalp, Münster, Handeck und zurück.

Der Vöhrumer machte sich nicht auf einem normalen Drahtesel auf den Weg, sondern gab einem Pedelec, einem Elektrofahrrad, die Sporen. „Ich wollte mal sehen, was die neuen Räder so können“, sagt Rohde. Bei einem Pedelec unterstützt ein akkubetriebener Motor den strampelnden Fahrer.

Jedes Jahr auf Tour

„Je stärker man in die Pedale tritt, desto stärker schiebt der Motor“, beschreibt Rohde. Sich ganz ohne Anstrengung den Berg hinauftragen zu lassen funktioniert also nicht. Mit einem solchen Rad, sagt der Vöhrumer, könnten auch weniger trainierte Fahrer schöne Ausflüge machen – es müssen ja nicht gleich die Alpen sein.

Rohde macht jedes Jahr eine Radtour, häufig geht es durch die Berge. „Das ist meine Welt“, betont er. Der 65-Jährige ist bewusst allein zu der siebentägigen Tour aufgebrochen: „Ich fotografiere viel und fahre für ein schönes Motiv auch gerne mal zurück.“ Mehr als 500 Aufnahmen sind so entstanden.

Alleine müsse er auf niemanden Rücksicht nehmen und könne außerdem sein eigenes Tempo fahren. So strampelte er manch steile Steigung noch mit 14 Stundenkilometer hoch und sauste die Serpentinen mit 55 Sachen wieder herunter. Bis auf 2212 Höhenmeter trug ihn der nur 23 Kilo schwere „Mercedes unter den Elektrorädern“.

Vor einem Jahr wäre die Strecke nicht befahrbar gewesen: „Ich hatte viel Glück mit dem Wetter. Vergangenes Jahr zur selben Zeit hätte ich die Tour nicht machen können. Damals lag Schnee auf den Pässen“, freut sich der Radler. Wieder zu Hause träumt Rohde weiter vom Alpenpanorama: „Am liebsten würde ich gleich morgen wieder losfahren.“

Wiebke Schwarze

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