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„Aktuell werden 65 Kinder inklusiv in der Stadt Peine beschult“

Peine „Aktuell werden 65 Kinder inklusiv in der Stadt Peine beschult“

Peine. Für Diskussion sorgt die Tatsache, dass der gemeinsame Schulunterricht von Kindern mit und ohne Behinderung (Inklusion) bundesweit nur schleppend vorankommt (PAZ berichtete). Da bei immer mehr Schülern ein besonderer Förderbedarf erkannt wird, droht laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung die Inklusion an den Kosten zu scheitern.

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Eine behinderte Schülerin sitzt im Gebäude einer Schule. Die Inklusion wird in der Stadt Peine bereits umgesetzt.

Quelle: A

Nachdem der Landkreis Peine gestern die Situation vor Ort geschildert hat, nimmt heute die Stadt dazu Stellung. Stadt-Sprecherin Karin Richter sagt: „Zurzeit verhandelt das Land Niedersachsen mit den kommunalen Spitzenverbänden. Dabei geht es darum, zu regeln, in welchem Umfang sich das Land an den Aufwendungen der Kommunen zur Umsetzung der Inklusion beteiligen wird.“ Im Rahmen der Schulentwicklungsplanung für die Grundschulen werde das Thema Inklusion jeweils standortbezogen aufbereitet. Über die Kosten könne man deshalb im Moment keine Angaben machen.

So ist der aktuelle Stand in der Fuhsestadt: „Seit dem Schuljahr 2013/14 besteht der Rechtsanspruch, beginnend mit den Schuljahrgängen 1 und 5. An allen städtischen Schulen erfolgt seitdem die inklusive Beschulung mit dem Förderschwerpunkt Lernen“, so Richter. Die Beschulung mit anderen Förderschwerpunkten laufe in der jeweiligen Grundschule, wenn der Unterricht ohne größere Aufwendungen möglich sei und die notwendigen sonderpädagogischen Fachkräfte zur Verfügung stünden. Die Sprecherin weiter: „Derzeit werden etwa 65 Kinder unterschiedlicher Förderschwerpunkte inklusiv an allen städtischen Grundschulen beschult.“ Nur wenn eine Beschulung an der Grundschule nicht möglich sei, werde auf den Besuch einer Schwerpunkt- oder Förderschule verwiesen. Bis 2018 würden dafür die Schwerpunktschulen Eichendorffschule und Fröbelschule ausreichen. Soweit das Land bis dahin alle Schulen entsprechend ausstatte, werde sich die Stadt bemühen, die Inklusion bis 2018 komplett zu ermöglichen.

tk

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