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Aktuell gibt es 1386 Flüchtlinge im Kreis Peine

Gemeinden nehmen Stellung Aktuell gibt es 1386 Flüchtlinge im Kreis Peine

Nachdem ein Fernsehbericht des NDR etwa 27 000 freie Plätze in Flüchtlingsunterkünften in ganz Niedersachsen offenbart hat, wirft die PAZ einen Blick auf die Situation im Landkreis Peine.

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Flüchtlinge sind auf dem Weg in ein Wohnheim.

Quelle: Archiv

Kreis Peine. Die NDR-Recherche gibt für den Kreis Peine derzeit 1386 hier lebende Flüchtlinge an. Die Prognose lag für die Jahre 2015 und 2016 eigentlich bei 2392 Asylsuchenden. In der Gemeinde Ilsede leben 250 Flüchtlinge. Im Wohnheim in Groß Lafferde sind derzeit 46 Personen beherbergt. „Hier sind 25 Plätze frei“, erklärt Bürgermeister Otto-Heinz Fründt, „rund 200 Flüchtlinge konnten wir dezentral unterbringen - also in Miet- oder Eigentumswohnungen der Gemeinde, in denen keine Leerstände herrschen.“ Als der Bedarf weniger nachließ, wurden Mietverträge in der vergangenen Zeit gekündigt. Aktuell ist lediglich eine Wohnung frei, die allerdings freigehalten wird, um sie kurzfristig zu belegen. Die anfallenden Kosten halten sich, laut Fründt, dabei in Grenzen.

Auch in Vechelde ergibt sich ein ähnliches Bild. „Derzeit leben hier rund 130 Flüchtlinge“, erläutert Bürgermeister Ralf Werner, den Leerstand beziffert er auf knapp 100 freie Plätze. „Dadurch, dass wir die Wohnungen erworben haben und nun vorhalten, entstehen natürlich Kosten“, so Werner.

Auch in Lengede ähnelt sich die Situation. „Hier sind derzeit 140 Flüchtlinge dezentral untergebracht“, so Bürgermeisterin Maren Wegener, allerdings mittlerweile ausschließlich in angekauften Wohnungen. Dort herrscht ein geringer Leerstand, so Wegener, über die laufenden Kosten der Wohnungen hinaus entstehen keine Mehrkosten.

Sarah Kassel, Sachberarbeiterin für Ordnungsrecht und Soziales der Gemeinde Edemissen, skizziert ein ähnliches Bild: „Wir haben derzeit 87 Flüchtlinge in der Gemeinde, einen Leerstand gibt es zwar auch, jedoch ist dieser absichtlich, damit wir uns auf neue Zuweisungen einstellen können.“

In Wendeburg beziffert Bürgermeister Gerd Albrecht die Zahl der aufgenommenden Flüchtlinge auf 109. „Wir haben in den zurückliegenden Monaten bereits Wohnraum aufgegeben, sodass ein Freiraum in gemeindeeigenen Wohnungen besteht.“ Extrakosten entstehen dadurch nicht. Derzeitig werden drei eigene sowie eine Mietwohnungen für den Bedarfsfall freigehalten.

In der Gemeinde Hohenhameln leben aktuell 80 Flüchtlinge. Auch hier werden Wohnungen freigehalten, Mehrkosten entstehen dadurch keine, so Bürgermeister Lutz Erwig.

Die Stadt Peine konnte am Montag keine Daten liefern.

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