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„Aktiv werden, mehr für Gleichheit einsetzen“

Peine „Aktiv werden, mehr für Gleichheit einsetzen“

Peine. „Viele Frauen, viele Themen, ein Tag, ein Ort“: So lautete das Motto des Weltfrauentags in Peine, zu dem Gleichstellungsbeauftragten Banafsheh Nourkhiz (Stadt) und Silke Tödter (Landkreis) ins Forum eingeladen hatten.

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Zur Weltfrauentags-Veranstaltung in Peine hatten Silke Tödter (v.l.) und Banafsheh Nourkhiz eingeladen. Viele Interessierte waren mit dabei - entweder mit eigenen Ständen oder als Zuhörer.

Quelle: bol

Jedes Jahr am 8. März wird der Weltfrauentag begangen. Entstanden ist er in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um Gleichberechtigung und Frauenwahlrecht.

Etwa 70 Frauen waren der Einladung gefolgt und verbrachten einen aufschlussreichen, amüsanten und leckeren Vormittag, denn im Anschluss an inspirierende Vorträge gab es ein schmackhaftes Frühstück, begleitet von Musik von Esin Savas am Saz. Im Foyer waren zahlreiche Infostände aufgebaut.

„Es ist kein Tag, an dem sich die Frau feiern lässt“, machten Nourkhiz und Tödter im Gespräch mit der PAZ deutlich. „An diesem Tag soll verdeutlicht werden, dass Frau sich viel mehr für Gleichheit einsetzen und aktiver werden muss.“ Das dies kein neues Thema ist, verdeutlichten auch die Vorträge zu frauenpolitischen Vorbildern. Zum Einen porträtierte Silke Tödter Hedwig Dohm, eine moderne Denkerin, deren Forderungen aus dem 19. Jahrhundert auch heute noch recht kühn klingen. Das Credo: „Die Menschenrechte haben kein Geschlecht.“

Banafsheh Nourkhiz referierte über Marion Gräfin Dönhoff, Chefredakteurin und Mitherausgeberin der deutschen Wochenzeitung „Die Zeit“ und gleichzeitig eine der bedeutendsten Publizistinnen der bundesdeutschen Nachkriegszeit. Zwei Frauen, die mit ihren Ansichten, Aussagen und ihrem Charisma inspirierten und einmal mehr deutlich machten, dass unsere heutige Zeit auch solche „Querdenkerinnen“ gut gebrauchen könnte. Frauen, die sich einsetzen, sich politisch engagieren und sich nicht mit dem zufrieden geben, wie es ist.

bol

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