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Afrika in Röhrse: „Mit vielen kleinen Dingen die Welt verändern“

Röhrse Afrika in Röhrse: „Mit vielen kleinen Dingen die Welt verändern“

Röhrse. Trotz nahezu winterlichen Temperaturen - zumindest im Vergleich zu Westafrika - fanden rund 500 Besucher den Weg auf den Hof von Katrin und Hans-Werner Behrens in Röhrse. Zum 17. Mal hatte der Verein „Hilfe für Namibia“ zum Namibia-Fest eingeladen.

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Zwischen Nilpferden und Nashörnern: Helga Matthies verkaufte zugunsten der Projekte Kunsthandwerk aus Namibia.

Quelle: hui

Dass ausgerechnet zum Sommeranfang kalter Wind und dunkle Wolken die Szenerie dominierten, kostete auch das weithin bekannte Fest Besucher. „Es sind deutlich weniger da als sonst“, sagte Katrin Behrens. Diejenigen, die gekommen waren, konnten sich mit Straußensteak, Bratwurst und Co. stärken. Kinder ließen sich kunstvoll schminken, erkundeten per Kutschfahrt den Ort oder tobten sich in der Hüpfburg aus. Teos Musikanten unterhielten derweil mit Blasmusik. Afrika-Feeling kam trotz der Kälte auf, als die Trommelgruppe Esengo aus Wendeburg loslegte.

Verschiedene Stände boten Produkte und Kunsthandwerk aus Namibia feil. Fotowände informierten über die Arbeit des Vereins, der außer Sachspenden seit einem Jahr auch Geld sammelt und damit Projekte wie den Abriss und Neubau des ehemals in einem windigen Wellblechbau untergebrachten Kindergartens „Colorful“ in Katutura finanziert. In einer Grundschule, in der der Maisbrei für das Mittagessen der Schulkinder noch über dem offenen Feuer zubereitet werde, entstehe mithilfe des Vereins zurzeit eine hygienische Edelstahlküche, wie der Vereinsvorsitzende Hans-Werner Behrens berichtete.

„Hier kann ich mir sicher sein, dass jeder gespendete Cent auch ankommt, wo er hin soll“, sagte Gisela Hamel. Sie gehörte zum Tross der 40 ehrenamtlichen Helfer, ohne die das Fest gar nicht möglich gewesen wäre.

Helena Eiseb, erste Sekretärin der namibischen Botschaft in Berlin, bedankte sich für die Spenden und die Hilfe, die dadurch ihren Landsleuten zuteil werde. „Viele kleine Leute, die an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, werden die Welt verändern“, sagte sie unter dem Beifall der Besucher.

hui

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