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Ärger wegen der Städtischen Betriebe

Peine Ärger wegen der Städtischen Betriebe

Peine. „Fassungslosigkeit pur“: Mit großem Befremden äußern sich die Vorsitzenden der GuB/FDP/Piraten-Ratsfraktion sowie der CDU- und der PB-Ratsfraktion zur Absicht der Stadtverwaltung, die getrennten Betriebsstandorte des Bauwirtschaftshofes in Telgte und der Stadtgärtnerei an der Sundernstraße beizubehalten.

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Bauhof der Städtischen Betriebe: Wird es eine Zusammenlegung geben?

Quelle: mic

Der Ärger ist groß, sie fordern ein Umdenken. Anja Belte (PB), Hartwig Klußmann (GuB) und Christoph Plett (CDU): „Die von der Verwaltung beauftragten Gutachter haben schlüssig dargelegt, dass die Aufrechterhaltung zweier Standorte langfristig zu höheren Kosten gegenüber der Zusammenlegung am Bauwirtschaftshof führen dürfte.“

So heiße es im Gutachten explizit, dass die Beibehaltung des Status Quo der Städtischen Betriebe die teuerste Variante sei, weil dann langfristig ein Betrag von etwa 3,8 Millionen für die bauliche Sanierung und Modernisierung der beiden Standorte erforderlich werde. Die Verwaltung erkläre hingegen, dass die Kosten für die mittel- und langfristigen Maßnahmen an beiden Standorten 2,3 Millionen Euro „nicht überschreiten“ würden.

Klußmann betont: „Die Differenz von immerhin 1,5 Millionen Euro zwischen diesen beiden Beträgen ist erklärungsbedürftig, zumal die Verwaltung die Bausubstanz an beiden jetzigen Standorten als ‚solide bis gut’ bezeichnet, während die Gutachter von ‚erforderlichen Kernsanierungen’ insbesondere am Bauwirtschaftshof sprechen.“

Weiter hätten die Gutachter darauf hingewiesen, dass mit Investitionen im Bestand eine spätere Fusion erschwert, beziehungsweise verteuert werde. Genau dies geschehe aber, wenn mit einem sechsstelligen Betrag mit der Sanierung des Sozialtraktes des Bauhofes begonnen werden soll. Plett: „Ein Beginn der Sanierung in Telgte mit immerhin 353 000 Euro wäre allein schon deswegen nicht beschlussreif, weil die Verwaltung bisher überhaupt noch gar nicht dargelegt hat, mit welchem Sanierungsaufwand sie insgesamt rechnet.“

Und Stadtbaurat Hans-Jürgen Tarrey habe doch jüngst im Planungsausschuss erklärt, dass sich die Städtischen Betriebe mit der Zusammenlegung beider Standorte „funktional weiterentwickeln könnten“.

Klußmann, Plett und Belte abschließend: „Angesichts dieser Äußerungen der Verwaltung und vor dem Hintergrund der Empfehlungen der Gutachter können wir nicht nachvollziehen, warum die Verwaltungsspitze nun auf einmal den teuer bezahlten externen Rat in den Wind schlägt und kostspielig an der Zukunft vorbei plant.“

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