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Ärger wegen Werderparks: Stadt lehnt dort eine E-Tankstelle ab

Peine Ärger wegen Werderparks: Stadt lehnt dort eine E-Tankstelle ab

Peine. Auf den Vorwurf des CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Andreas Meier, dass der Werderpark ein „gefährlicher Schandfleck“ ist, reagiert die Stadt Peine.

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Das Wasserbecken im Werderpark soll noch in diesem Jahr verschwinden.

Quelle: pif

Meier hatte vorgeschlagen, dass man das dortige verdreckte Wasserbecken zuschütten und eine Elektro-Auto-Tankstelle einrichten solle (PAZ berichtete).

„Die Verwaltung kann den Vorschlag der CDU, im Werderpark eine Tankstelle für E-Mobilität einzurichten, nicht nachvollziehen“, erklärt Ulrike Laudien von der Stadtverwaltung. Die Stadtwerke Peine, „die sich des Themas der E-Mobilität von Beginn an angenommen haben“, würden Aufladestationen im Parkhaus an der Werderstraße und nahe dem Rathaus - also in unmittelbarer Nähe des Werderparks - einrichten. „Hier können dann E-Autos und E-Bikes aufgeladen werden“, so Laudien.

Mit diesen beiden Ladestationen könnten Erfahrungen gesammelt werden, wie stark die Nachfrage überhaupt ist. Bislang sei aber wegen der hohen Anschaffungskosten und der niedrigen Reichweite die Anzahl der E-Fahrzeuge ja noch sehr gering. Der Vorschlag, eine Tankstelle im Werderpark zu bauen, sei zudem mit erheblichen Kosten verbunden, denn es müsste laut Laudien eine Zu- und Abfahrt gebaut werden. Zudem sei eine teilweise Vernichtung von Grünanlagen zugunsten einer Tankstelle mitten in der Stadt städtebaulich abwegig.

Die Sprecherin ergänzt: „Für die Umgestaltung des Wasserbeckens stehen Haushaltsmittel zur Verfügung. Die Arbeiten werden jetzt ausgeschrieben und sollen noch in diesem Jahr durchgeführt werden.“

Das Becken existiere bereits seit Jahrzehnten, ohne dass es zu Gefahren geführt habe und jemand ins Wasser gefallen sei. Von daher sehe die Stadtverwaltung jetzt, kurz bevor sich die Situation durch die Umgestaltung ändert, keine Notwendigkeit, eine Sicherung durchzuführen. Die Sicherung eines Beckens sei bauordnungsrechtlich vorgeschrieben, wenn die Absturztiefe größer als ein Meter ist. Da das Becken momentan aber nur teilweise mit Wasser gefüllt sei, sei eine Absturzsicherung bauordnungsrechtlich nicht nötig.

tk

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