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Ärger wegen „Poké-Stop“ auf Friedhof

Woltorf Ärger wegen „Poké-Stop“ auf Friedhof

Über das Thema „Pokémon Go“ streitet man sich. Die einen finden es toll, dass ein Spiel Menschen nach draußen lockt, die anderen fühlen sich gestört, während „Pokémon-Spieler“ über die Handybildschirme wischen. In Woltorf ärgert man sich über „Pokémon-Trainer“, die auf dem Friedhofsgelände spielen.

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Der „Poké-Stop“ auf dem Friedhof in Woltorf sorgt für Ärger.

Ortsbürgermeister René Laaf ist empört und hat sich jetzt an den Betreiber gewandt.

Zum Hintergrund: Pokémon Go ist ein neues Spiel für Android- und Apple-Smartphones, das seit etwa anderthalb Wochen auf dem Markt ist. Hierbei fängt man kleine virtuelle Monster, die überall auf der Welt zufällig generiert auftauchen. Zur Zeit herrscht noch das Gerücht, dass unter anderem an Friedhöfen häufiger Geist-Pokémon erscheinen, weshalb hier vermehrt „Pokémon-Trainer“ spazieren gehen. In Woltorf befindet sich an der Friedhofskapelle sogar ein virtueller „Poké-Stop“ (siehe Bild), an dem die Spieler nützliche Items für ihr Inventar bekommen. Das stört jedoch die Anwohner enorm.

„Natürlich kann man niemandem verbieten einen Friedhof als öffentliche und frei zugängliche Fläche zu betreten und dort zu verweilen“, schildert Laaf. „Ob es allerdings zweckdienlich ist, einen Ort der Stille und Trauer in ein Spiel einzubinden, ist mehr als fraglich.“ Er wünscht sich, dass die Spieler künftig Einsicht zeigen und „keine anderen Menschen belästigen oder behindern“.

Besonders ärgert er sich über Pkw-Fahrer, die „Pokémon“ spielen. „Sie sind oftmals durch das Spiel unaufmerksam und bremsen ohne erkennbaren Grund, weil sie gerade durch die virtuelle Welt abgelenkt sind“, moniert er.

Laaf freut sich zwar darüber, dass das Spiel dazu animiert, sich an der frischen Luft zu bewegen. Er bittet aber darum, auf die Umwelt zu achten, da man „schmerzliche Fehler nicht durch Reset oder Neustart beheben kann.“

mgb

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