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Ärger wegen Pflasterstein am Echternplatz

Peine Ärger wegen Pflasterstein am Echternplatz

Peine. Verärgert ist der Hohenhamelner Heinz-Armin Hübner über die Stadt Peine. Der 70-Jährige war am 11. Februar mit seinem VW Golf auf den Echternplatz gefahren und wollte dort parken. Doch als er um die Kurve fuhr, kam ihm einen weiteres Auto entgegen. „Ich musste daher ganz eng an die dortige Mauer lenken, damit wir aneinander vorbeifahren konnten“, sagte Hübner.

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Zeigt den Stein des Anstoßes: Heinz-Armin Hübner beklagt sich - die Stadt sieht das Ganze anders.

Quelle: tk

Doch plötzlich krachte es, denn vor der Mauer der Pflanzinsel steht noch ein weiterer großer Stein, „den ich wegen der Kurve nicht sehen konnte und gegen den ich dann gefahren bin“. Der Pflasterstein zerkratzte den Golf des Hohenhamelners, sodass ein Schaden in Höhe von 1800 Euro entstanden ist.

Hübner hat jetzt Kontakt mit der Stadt Peine aufgenommen, weil er möchte, dass sie den Schaden übernimmt. „Warum muss meine Versicherung zahlen, wenn der Stein dort in der Kurve nicht zu sehen ist?“, fragt er und weiter: „Wieso steht dort überhaupt ein Pflasterstein vor der Mauer?“

Die PAZ hat bei der Stadt nachgefragt, und Sprecherin Karin Richter antwortet: „Für den am Auto von Herrn Hübner entstanden Schaden ist die Stadt nicht verantwortlich. Dies wurde durch eine Anfrage der Stadt beim Kommunalen Schadenausgleich Hannover bestätigt, der die Ansicht der Stadt teilt.“

In der Vergangenheit sei die Mauer der Pflanzinsel auf dem Echternplatz immer wieder durch Autofahrer beschädigt worden. Bereits vor über zehn Jahren habe man daher einen Steinblock vor die Mauer gesetzt, was sich als Schutzmaßnahme bewährt habe. An anderen Stellen kämen ebenso Findlinge, Baumschutzbügel oder Poller aus Metall beziehungsweise Stein zum Einsatz, um kommunales oder privates Eigentum zu schützen.

Richter erklärt: „Beim Befahren des Echternplatzes befindet sich der Stein im direkten Sichtfeld der Autofahrer, es sei denn, ein entgegenkommendes Fahrzeug verdeckt ihn. Der Zufahrtsweg ist trotz des Steins ausreichend breit für den Verkehr, der diesen Bereich passiert. Das Argument der schlechten Einsehbarkeit ist nicht nachvollziehbar.“

tk

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