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Ärger um Alarm bei Zugunglück

Peiner Rettungsdienste verärgert Ärger um Alarm bei Zugunglück

Die Wut ist groß bei den Peiner Rettungsdiensten: Beim Zugunglück am 16. Juni mit 16 Verletzten hat es „Unstimmigkeiten“ bei der Alarmierung gegeben. Die Peiner Retter mussten zunächst warten.

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Die Rettungshelfer aus Peine sind in der Nacht des Zugunglücks erst spät alarmiert worden.

Quelle: Archiv rb

Kreis Peine. „Erst 19 Minuten nach dem ersten Notruf sind die Peiner Rettungsdienste alarmiert worden“, sagt ein Mitarbeiter ärgerlich zur PAZ. Zuvor hatte die Leitstelle in Braunschweig die dortige Berufswehr in Bewegung gesetzt. „Selbst als die Peiner Retter angeboten haben, zur Unglücksstelle zu fahren, gab es keine Erlaubnis aus Braunschweig“, sagt der Mitarbeiter, der namentlich nicht genannt werden möchte.

Bei den Peiner Rettern hat das für Unmut gesorgt – sie waren in der Nähe. Aber sie durften nicht helfen, während die Braunschweiger erst anrücken mussten.

Landkreis-Sprecher Henrik Kühn bestätigt die „Unstimmigkeiten“ und betont, dass es dabei lediglich um Fragen der Zuständigkeit ging. Die konkrete Rettung der Menschen im Zug sei davon nicht betroffen gewesen.

Kühn sagt zum Hintergrund: „Der Landkreis hat 1997 einen Vertrag mit der Berufswehr Braunschweig geschlossen. Dabei geht es darum, dass bei großen Schäden mit vielen Verletzten die Braunschweiger nach Peine zur Hilfe kommen.“ Vor 13 Jahren gab es in Peine nicht ausreichend Möglichkeiten, auf solche Schäden zu reagieren. Seinerzeit sei der Vertrag durchaus „richtig und zielführend“ gewesen.

„Die Leitstelle hat also völlig richtig reagiert“, betont Kühn. Künftig sollen aber zuerst die Peiner Rettungsdienste mit ihren freiwilligen Einheiten zum Einsatz kommen. „Erst wenn deren Leistungskapazität erreicht wird, sollen übergeordnete Einheiten eingesetzt werden“, erklärt Kühn.

Der Landkreis befinde sich zurzeit in Gesprächen mit der Stadt Braunschweig, die auch Auswirkungen auf den Vertrag von 1997 haben können, sagt Kühn.

pif

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