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Ärger über geplante Mülldeponie

Berkum Ärger über geplante Mülldeponie

Berkum. Die große Freude über das schöne neue Dorfgemeinschaftshaus (DGH), aber auch der Ärger über die geplante Mülldeponie bestimmten die Gemeindeversammlung in Berkum, die am Samstagabend im DGH stattfand. Organisiert wurde die Versammlung von der Junggesellschaft, die für das Essen und die Getränke sorgte.

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Gemeindeversammlung in Berkum: Das neue DGH war mit 70 Gästen gut gefüllt.

Quelle: im

Der Dank von Berkums Ortsvorsteher Jürgen Müller (SPD) richtete sich an die vielen ehrenamtlichen Helfer, „die das neue DGH so wunderbar gestaltet haben“. Insgesamt 600 Stunden Eigenleistung seien zusammengekommen. Darauf könne man stolz sein. Das betonte auch Peines Bürgermeister Michael Kessler (SPD), der als Gast an der Versammlung mit 70 Besuchern teilnahm. Er sagte: „Das neue DGH sieht super aus und es war richtig von der Stadt, dafür Geld in die Hand zu nehmen. Denn in Berkum stimmt das Gemeinschaftsgefühl, und dafür ist dieses Gebäude als Treffpunkt ganz wichtig.“ Auch Kessler bedankte sich bei den vielen Helfern und bei Jürgen Müller „für seinen unermüdlichen Einsatz“.

Weniger positiv bewertet Ortsvorsteher Müller die geplante Deponie bei Berkum. Nahe des Mittellandkanals will die „Deponie Berkum Gesellschaft“ eine Deponie für Bauschutt eröffnen (PAZ berichtete). Müller betonte: „Ich sehe das Projekt sehr kritisch, denn wir wissen nicht, ob die Schadstoffe ins Grundwasser gelangen. Und ich habe das Gefühl, dass sich die neuen Eigentümer des Geländes keine Öffentlichkeit wünschen.“

Klar bezog dazu auch Bürgermeister Kessler Stellung. „Nach meinen Informationen benötigt man dort vor der Errichtung einer Deponie eine Änderung des Flächennutzungsplan. Und das geht nur über die Stadt. Deswegen wird nichts ohne unsere Einwilligung geschehen. Wir werden dann alles kritisch bewerten und natürlich auch mit den Berkumer Bürgern sprechen“, so Kessler. Es sei ganz klar: Die Stadt mache sich auf keinen Fall abhängig, auch nicht von der Höhe der Gewerbesteuer. Dafür gab es großen Applaus.

tk

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