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Adventsfest für Flüchtlingskinder ohne Eltern

Im Spee-Haus Adventsfest für Flüchtlingskinder ohne Eltern

Bewegendes Adventsfest im Spee-Haus: Dort feierten 50 Kinder und Jugendliche, die ohne ihre Eltern geflüchtet sind und in Peine leben, mit Keksen, Geschenken und Weihnachtsliedern. 

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Verantwortliche: Im Peiner Spee-Haus kamen die Vertreter mehrerer Organisationen zusammen.

Peine. „Viele der muslimischen Kinder kennen unser Weihnachtsfest nicht, deshalb möchten wir ihnen unsere christlichen Traditionen näher bringen“, erklärte Michael Gruber, Geschäftsführer des Peiner Betreuungsvereins. Er und sein Team hatten zur interkulturellen Adventsfeier eingeladen, denn der Betreuungsverein hat eine Vereinbarung mit dem Landkreis und übernimmt die Vormundschaften für die unbegleiteten Flüchtlinge.

Es gibt derzeit laut Mitarbeiterin Nadine Schacht 38 hauptamtliche und 24 ehrenamtliche Vormundschaften. Die Jugendlichen werden bis zur Volljährigkeit oder der Einreise der Eltern begleitet. „Viele Ehrenamtliche bleiben nach Beendigung der Vormundschaft weiterhin noch Ansprechpartner für die jungen Menschen“, so Gruber. Aufgabe des Vereins ist es zudem, ehrenamtliche Vormünder zu begleiten, fortzubilden und zu qualifizieren.

„Ich finde das Engagement der ehrenamtlichen Vormunde mehr als bemerkenswert und bedanke mich für die reibungslose Zusammenarbeit mit dem Betreuungsverein, dadurch wird uns ein gutes Stück Arbeit abgenommen“, lobte Dr. Detlev Buhmann, Kreisrat für Soziales.

Gefördert wird die Arbeit der Vormunde beispielsweise durch die Klosterkammer und die Mundstockstiftung. Die Bruderhilfe und der Ladies Circle spendeten an den Betreuungsverein, damit Geschenke für die Flüchtlinge gekauft werden konnten. Die Caritas ist ein wichtiger Ansprechpartner: „Ohne deren Erfahrung hätten wir mit dem Projekt nicht beginnen können“, so Gruber.

Was viele nicht wissen: Auch im Koran gibt es eine Geschichte über die Geburt Jesu, sie wurde auf Arabisch vorgetragen und ins Deutsche übersetzt. Die christliche Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium trug Pfarrer Hendrik Rust anhand der Krippenfiguren vor, sie wurde für die Gäste auf Arabisch und Persisch übersetzt. Für die musikalische Unterhaltung sorgte ein Geigen-Duo der Kreismusikschule.

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