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Adam Belo: Bäckerei Seidel unterstützt Flüchtling

Peine Adam Belo: Bäckerei Seidel unterstützt Flüchtling

Peine. Die Bäckerei Seidel aus Peine unterstützt den Flüchtling Adam Belo bei der Integration in den Arbeitsmarkt. Der 28-Jährige hatte bei der Bäckerei ein dreimonatiges Praktikum absolviert, an das sich jetzt eine Einstiegsqualifizierung anschließt. Aufgrund der noch nicht so guten Deutschkenntnisse kommt eine Lehre vorerst nicht infrage.

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Qualifizierung und Arbeit in der Backstube (v.l.): Hannelore Mäkler, Andreas Höver und Adam Belo.

Quelle: pif

„Es ist aber das langfristige Ziel, Belo eine Ausbildung zu ermöglichen“, sagte Seidel-Geschäftsführer Andreas Höver, der das Projekt eng begleitet. Die Deutschkenntnisse seien jedoch unerlässlich, schließlich müsse Belo auch in der Lage sein, unterschiedliche Rezepte zu lesen. Die Einstiegsqualifizierung ist eigentlich für Jugendliche gedacht, die keine Ausbildungsstelle erhalten haben. Mit der Genehmigung der Handwerkskammer darf Belo trotzdem die Qualifizierung machen. Da das Asylverfahren noch nicht abgeschlossen ist, hat der 28-Jährige allerdings keinen Anspruch auf einen Integrationskurs.

Deutsch lernt er dank des ehrenamtlichen Engagements einer Referendarin immer zwei Stunden in der Woche. Auch einen Anspruch auf eine Förderung durch den Landkreis hat Belo noch nicht. Deshalb übernimmt Seidel die Kosten, die entstehen.

Der Kontakt zur Bäckerei Seidel und Andreas Höver ist über die ehrenamtliche Flüchtlingsbetreuerin Hannelore Mäkler zustande gekommen. „Es ist wichtig, dass sich die Flüchtlinge einbringen können, ganz nach ihren Fähigkeiten“, sagte sie. Überhaupt sollten die Flüchtlinge nach ihren Fähigkeiten befragt werden, um sie so schnell wie möglich zu integrieren, fordert sie. Das sollte Standard werden.

Höver handelt ganz im Sinne des geschäftsführenden Gesellschafters und Kreishandwerksmeister Lutz Seidel, der Ausbildung schon immer einen großen Stellenwert zugeschrieben hat. Höver: „Wir haben aber immer wieder Nachwuchssorgen, im Bäckerhandwerk auch wegen der Arbeitszeiten.“ Auch darum ist er froh, dass der junge Sudanese so engagiert die Chance nutzt, die er geboten bekommt.

pif

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