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Achtung Wildwechsel!

Kreis Peine Achtung Wildwechsel!

Plötzlicher Wildwechsel verursacht oft Verkehrsunfälle. Gerade in dieser Jahreszeit ist das Wild bis in den November oft in Bewegung und wechselt häufig den Standort. Daher wurden jetzt im Kreis Peine Wild-Duftzäune aufgestellt.

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Das Verkehrsschild zeigt es an: An dieser Stelle läuft häufig Wild über die Straße. Dort sollten Autofahrer in dieser Jahreszeit besonders langsam fahren.

Quelle: Archiv

Kreis Peine. Die Zeit des Wildwechsels bedeutet erhöhte Gefahr von Unfällen. Die Ernte ist gelaufen, und die Felder sind abgemäht, sodass sich die Tiere nun neue Rückzugsgebiete suchen.

Der Arbeitskreis Wildunfälle – bestehend aus der Verkehrsbehörde des Landkreises Peine, der Jägerschaft und der Polizei – will jetzt zusammen mit dem ADAC an der Landesstraße 387 zwischen Oelerse und Sievershausen, an der Kreisstraße 13 zwischen Meerdorf und Wipshausen und an der Kreisstraße 69 zwischen Meerdorf und Rüper Wild-Unfallschwerpunkte entschärfen. Dies soll mit einem speziellen Wild-Duftzaun geschehen, der dabei helfen soll, Unfälle zu verhindern.

Auf den drei Strecken ereigneten sich im vergangenen Jahr 47 Unfälle mit Wild. An den bekannten Wildwechselstellen im Verlauf dieser Straßen wurden nun übel riechende Duftstoffe aufgetragen. Kreis-Sprecher Henrik Kühn sagt: „Von diesen unbekannten Düften irritiert, verharren die Tiere erfahrungsgemäß am Straßenrand und wechseln nicht sofort über die Straße. Auto- und Motorradfahrer haben so die Chance, das Wild frühzeitig zu sehen und ihr Tempo zu drosseln.“

Dennoch sollten Autofahrer auch in diesen Gebieten nicht unbekümmert fahren, sondern mit erhöhter Aufmerksamkeit unterwegs sein.
Weitere Wildunfall-Schwerpunkte im Landkreis Peine, an denen grundsätzlich mit vermehrter Aufmerksamkeit gefahren werden sollte, sind:

  • B 214: im gesamten Verlauf,
  • B 444: zwischen Groß Ilsede und Groß Lafferde sowie zwischen Stederdorf und Edemissen,
  • L 320: zwischen Alvesse und der B 214,
  • L 412: zwischen Vöhrum und Sievershausen,
  • K 21: zwischen Wahle und Fürstenau,
  • K 45: zwischen Lengede und Vallstedt,
  • K 59: zwischen Bortfeld und Kanzlerfeld.

Stichwort: Sicherheitstipps

Jeder Verkehrsteilnehmer sollte in Gebieten, in denen mit Wildwechsel zu rechnen ist, mit erhöhter Aufmerksamkeit unterwegs sein. Der ADAC gibt dazu folgende Tipps:

  • Fahrbahnränder im Auge behalten und ausreichend Sicherheitsabstand zum rechten Fahrstreifen wahren.
  • Stets auf mehrere Tiere einstellen. Achtung: Wild flüchtet nicht immer auf dem kürzesten Weg, sondern oft vor dem Fahrzeug her.
  • Stehen Tiere auf der Straße und herrscht kein Verkehr, dann bremsen, hupen und gegebenenfalls abblenden, damit das Wild einen Fluchtweg findet.
  • Nutzen alle Vorsichts-Vorkehrungen nichts, dem Tier nicht ausweichen! Um sich und andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden: Lenkrad fest umgreifen und bremsen.

tk

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