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Ablösung im Kampf gegen das Wasser: Feuerwehr-Bereitschaft West hilft in Magdeburg

Kreis Peine Ablösung im Kampf gegen das Wasser: Feuerwehr-Bereitschaft West hilft in Magdeburg

Peines Einsatzkräfte helfen nach Kräften in den Hochwassergebieten (PAZ berichtete). Und wieder hieß es gestern „Abfahrt!“ auf dem Hof der Feuerwehrtechnischen Zentrale an der Werner-Nordmeyer-Straße: 25 Feuerwehrfahrzeuge rollten vom Platz, besetzt mit 117 Helfern der Feuerwehr-Kreisbereitschaft West. Die umfasst die Wehren von Peine, Lengede, Ilsede, Hohenhameln und Lahstedt.

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Lagebesprechung vor Abfahrt: 117 Einsatzkräfte der Feuerwehr-Kreisbereitschaft Abschnitt West brachen gestern auf nach Magdeburg ins Hochwasser-Krisengebiet.

Quelle: im

Ihr Ziel: Magdeburg. Dort warteten ihre Kameraden vom Abschnitt Ost müde und erschöpft auf Ablösung beim Hochwasserschutz. Sie waren schon Sonnabend nach Magdeburg aufgebrochen, um gegen die Fluten anzukämpfen.

„Es geht um das Umspannwerk, das muss mit allen Kräften gehalten werden“, erklärte Kreisbrandmeister Lothar Gödecke zum Abschied vor den versammelten Feuerwehrleuten. Er war stolz auf die große Bereitschaft der Frauen und Männer zu diesem Einsatz. Dankbar war Gödecke auch den Arbeitgebern, die die Feuerwehrleute für den Hilfseinsatz bei der Flutkatastrophe freigestellt hatten. „Langeweile werdet ihr nicht haben, Arbeit gibt es dort genug“, sagte Gödecke.

Im Verband machte sich der Tross mit Blaulicht in Richtung Osten auf. Mit dabei waren auch zwei der ältesten Fahrzeuge mit Baujahr 1983: ein Tanklöschfahrzeug aus Hohenhameln und ein sogenanntes LF 16 mit Tragspritze aus Lengede mit neun Lengeder Feuerwehrleuten. „Unsere Tanklöschfahrzeuge haben wir hier gelassen, Wasser gibt es dort ja mehr als genug“, sagte der Peiner Ortsbrandmeister Sven Bössel. Ansonsten führten die Kameraden in den Löschgruppenfahrzeugen, Einsatzleitungswagen, Mannschaftstransportern und Tragkraftspritzenfahrzeugen alles mit, was benötigt wird: Pumpen, Schläuche, Stromerzeuger, Lampen, um nur einiges zu nennen.

Am Zielort Magdeburg-Rothensee steht das ganze Industriegebiet unter Wasser. Nicht nur das Umspannwerk, das die Stadt mit Strom versorgt, ist gefährdet. Auch viele weitere Betriebe, die teilweise „problematische“ Stoffe lagern, sind betroffen. „Zuerst wollen wir unsere Kameraden aus Edemissen, Vechelde und Wendeburg vor Ort ablösen, damit sie sich die verdiente Erholung gönnen können“, sagte Maik Mansfeld aus Bülten. „Wir hoffen, dass wir unsere Kräfte gut einsetzen können und dass alle wieder gesund nach Hause kommen.“

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