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Abgeordnete kamen in Jakobikirche

Peine Abgeordnete kamen in Jakobikirche

Peine. Unter dem Motto „Kirche und Politik“ feierten am Freitagabend mehr als 150 Gläubige den Reformationstag in der Peiner Jakobikirche.

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Beim Reformationsgottesdienst: Die Bundestagsabgeordneten Ingrid Pahlmann und Hubertus Heil mit Pastor Frank Niemann (Mitte).

Quelle: nic

Pastor Frank Niemann hatte die beiden Bundestagsabgeordneten Ingrid Pahlmann (CDU) und Hubertus Heil (SPD) zur Gesprächsrunde am Altar eingeladen. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es bei Käse und dem neuen Kirchwein noch reichlich Gelegenheit zum Austausch.

„Luther hat Deutschland in vielen Bereichen stark beeinflusst. Zum Thema ,Kirche und Politik‘ heute Abend wollen wir ihn nicht in eine gläserne Vitrine stellen, sondern unter die Menschen bringen“, begrüßte Pastor Niemann. In seiner Predigt ging er auf die vielen positiven neuen Wege ein, die die Reformation mit sich brachte, verdeutlichte aber auch, dass wie bei allen Aufbrüchen auch Angst vor der Zukunft mitschwang.

Im Anschluss bat er Ingrid Pahlmann und Hubertus Heil zu sich nach vorne und fragte zunächst zu deren Erfahrungen in Berlin. „Politik im Kleinen ist ganz anders als in Berlin. Ich möchte weiterhin nah dran sein an den Menschen. Mir ist mein Amt als Stadträtin sehr wichtig“, sagte die Gifhornerin Pahlmann. „Berlin ist nicht Heimat. Heimat ist hier. Die Lebenswirklichkeit sieht anders aus, als wir es in Berlin oft erleben. Das darf man nicht vergessen“, bekräftigte Pahlmanns Kollege Heil.

Die weiteren Fragen drehten sich um so wichtige Themen wie Sterbehilfe, Pflege, neue Medien und Bildung, aber auch um Luther und darum, was die beiden Bundestagsabgeordneten mit ihm verbinden.

„Martin Luther ist für mich ein Vorbild. Er hat vielen Menschen Bildung gebracht“, meinte Pahlmann. „Er hat den Glauben vom Kopf wieder auf die Füße gestellt“, pflichtete Heil bei.

Beide Politiker waren sich einig, dass Kirche in der Politik eine große Rolle spielt. Viele Fragen haben einen religiösen oder doch zumindest ethischen Hintergrund - wie zum Beispiel die Entscheidung über Bundeswehreinsätze in Krisengebieten oder eben Sterbehilfe.

Die Gottesdienstbesucher belohnten die kurzweilige Gesprächsrunde mit reichlich Applaus - und viele blieben, um mit den Politikern ins Gespräch zu kommen.

nic

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