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Abend der Wissenschaft und Kultur der DBE

Peine Abend der Wissenschaft und Kultur der DBE

Peine. Der Abend der Wissenschaft und Kultur, den die DBE Technology mittlerweile seit einigen Jahren veranstaltet, ist zur festen Tradition geworden. Das betonte auch der kaufmännische Geschäftsführer Borries Raapke gestern bei seiner Begrüßung.

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Von links: Dr. Thomas Lautsch (Geschäftsführer DBE), Dr. Harald Hecking (Gastredner), Dr. Jürgen Krone (Geschäftsführer DBE) und Borries Raapke (kaufmännischer Geschäftsführer).

Quelle: Foto: Jasper Warzecha

Thema am Abend war der deutsche Kohleausstieg und die dadurch angestrebte Einsparung von Kohlendioxid.Nach einem Empfang im Foyer und der Begrüßung trat Dr. Harald Hecking, der Geschäftsführer der ewi Energy Research & Scenarios gGmbH der seinen Vortrag über das Thema „Ein deutscher Kohleausstieg: Milliardenspiel oder Pfennigkram“ hielt, ans Mikrofon.

Zuvor hatte Geschäftsführer Dr. Jürgen Krone das „zahlreiche Erscheinen als Wohlwollen gegenüber der DBE“ gewertet. Insgesamt kamen mehr als 140 Gäste.Zentrale Thesen in Heckings rund 30-minütigem Vortrag waren, dass ein deutscher Kohleausstieg zwar die deutschen CO2-Emission um 859 Millionen Tonnen senken würde, diese Zahl aber vollständig durchs EU-Ausland kompensiert würde. Grund dafür seien Kompensationen durch CO2-Zertifikate, die dann andere EU-Länder nutzen würden. Zudem sei der Ausstieg aus der Kohleverstromung mit Umverteilungseffekten im Milliardenbereich verbunden - und die notwendigen Maßnahmen „verursachen Gesamtkosten von 71,6 Milliarden Euro und belasten auch Endkunden“, so Hecking. „Ein Kohleausstieg ist also nur dann sinnvoll, wenn auch diese Vergabe von Zertifikaten wegfallen würde“, sagte Hecking.

Der Referent stellte abschließend noch einen Ansatz vor, den sein Institut erst in wenigen Tagen veröffentlicht. Dabei sprach er von einer Einführung eines Kohlendioxid-Mindespreises, durch den Einsparungen möglich wären - allerdings auch verbunden mit höheren Preisen für die Endverbraucher.

Insgesamt, das mache der Referent zu Beginn deutlich, „wolle er seinen Vortrag nicht als Für oder Wider verstanden wissen, sondern Gründe für eine entsprechende Haltung liefern.“

Im Anschluss an den spannenden Vortrag, der unter viel Beifall sein Ende fand, gab es einen Imbiss, der kulturell von Künstlern wie dem Jazz-Pianisten Andreas Kipp und dem Zauberkünstler Maik Paulsen begleitet wurde.

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