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ASB Peine: „Wir brauchen einen Runden Tisch“

Flüchtlingswelle ASB Peine: „Wir brauchen einen Runden Tisch“

Peine. Immer größer wird die Flüchtlingsproblematik, aber glücklicherweise auch die Hilfsbereitschaft der Peiner Bürger. Beim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) halten täglich viele Peiner mit ihren Autos an, um verschiedene Spenden für Flüchtlinge abzugeben. Dafür bedankt sich der stellvertretende ASB-Geschäftsführer Enrico Leinichen (46) ganz herzlich.

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Enrico Leinichen und Christoph Gostkowski vom ASB Peine.

Quelle: tk

Der ASB an der Wiesenstraße, der unter anderem Rettungs- und Sanitätsdienste anbietet, sammelt die eingehenden Spenden, sortiert sie und bringt sie dann in Paketen in die großen Flüchtlingsunterkünfte in Peine und in Groß Lafferde.

Leinichen betont: „Es ist toll, dass die Hilfsbereitschaft der Peiner so groß ist. Was wir jetzt dringend benötigen, sind Utensilien zur Grundpflege, wie etwa Seife, Zahnbürsten oder Windeln.“ Gefragt seien vor allem auch Schulbedarf und Spielzeug für Kinder.

„Ganz wichtig ist auch Kleidung in allen Größen, und dabei vor allem wärmende Winterjacken und Winterdecken für Kinder“, ergänzt Christoph Gostkowski (34), zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit beim ASB. Die kalte Zeit rücke immer näher. Was jedoch nicht benötigt werde, seien Lebensmittel, „denn die Lagerung der verderblichen Speisen ist schwierig“.

Derzeit seien etwa 50 von insgesamt 200 ASB-Mitarbeitern freiwillig im Einsatz, die neben ihrer eigentlichen Arbeit auch Spenden für die Flüchtlinge sortieren und in die Heime bringen. Doch diese ehrenamtliche Hilfe sei auf Dauer beim ASB nicht zu stemmen, und deswegen fordert Enrico Leinichen „die Einrichtung eines Runden Tisches im Kreis Peine“ - vor allem auch vor dem Hintergrund der steigenden Flüchtlingszahlen. „Mit dabei sein sollten Vertreter des Landkreises und der Stadt Peine, der Polizei, der Hilfsorganisationen, der Wohlfahrtsverbände und Mediziner“, so Leinichen. Nur so könne man sich im Kreis Peine vernünftig auf die kommenden Flüchtlinge vorbereiten.

Wer auch Sachspenden für Flüchtlinge abgeben möchte, kann sich an den ASB an der Wiesenstraße 15 wenden. Erreichbar sind die Samariter unter Telefon 05171/59890 oder auf www.asb-peine.de im Internet.

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