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ACE: Viele Peiner Autofahrer nicht angeschnallt

Peine ACE: Viele Peiner Autofahrer nicht angeschnallt

Peine. Mit einer neuen bundesweiten Verkehrssicherheitskampagne will der Auto Club Europa (ACE) den „Gurtmuffeln“ mit guten Argumenten entgegentreten. Anlass für die Aktion, an der sich auch der ACE-Kreis Niedersachsen Mitte in Peine beteiligte, sind die besorgniserregenden Zahlen aus den Polizeiberichten.

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An zwei Tagen kontrollierten die ACE-Mitglieder Helmut Schasching, Horst Kirch und Günter Kreye Autofahrer.

Mit dieser will der ACE Autofahrern, die sich oder Kinder im Fahrzeug nicht richtig sichern, zum Nach- und vor allem zum Umdenken bewegen.

Nach ACE-Recherchen war 2014 bundesweit durchschnittlich jeder fünfte Verkehrstote zum Zeitpunkt des Unfalls nicht angeschnallt.

Für Günter Kreye, Vorsitzender des ACE-Kreises Niedersachsen-Mitte, eine erschreckende Bilanz. Er leitete die Verkehrssicherheits-Kampagne vor Ort und betont: „Nichts schützt im Auto effektiver als der Gurt - doch gerade auf dem Weg zur Kita oder zur Schule sind Kinder oft falsch oder gar nicht gesichert, denn viele Eltern gehen davon aus, dass bei niedrigen Geschwindigkeiten nichts passieren kann. Eine fatale Fehleinschätzung.“

Der Vorsitzende möchte den Eltern dabei nicht Vorsatz unterstellen: „Uns ist klar, dass es morgens auf dem Weg zur Schule schon einmal hektisch werden kann.“

Wer die Anschnallpflicht als Erwachsener bei sich selbst missachtet, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 30 Euro rechnen. Ist ein Kind gar nicht gesichert, verdoppelt sich das Bußgeld auf 60 Euro. Hinzu kommt ein Punkt in Flensburg. Bei einer kürzlich in Peine durchgeführten Zählung war das Ergebnis vor einem Kindergarten erfreulich. In allen 15 Fahrzeugen, die einen Kindersitz hatten, waren die Kinder auch angeschnallt.

In zwei Fahrzeugen waren die Kinder mit einem Erwachsenengurt angeschnallt. Kindersitze waren dort nicht vorhanden. Weniger erfreulich sah es bei rund 1000 überprüften Fahrzeugen aus, von denen 155 Fahrer/innen nicht angeschnallt waren.

Das bedeutet, dass über 13 Prozent als „Gurtmuffel unterwegs waren - ein schlechtes Ergebnis für die Zählung in Peine“, bedauert Günter Kreye.

jaw

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