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A2-Schilderbrücken irritieren Autofahrer

Peine A2-Schilderbrücken irritieren Autofahrer

Für reichlich Gesprächsstoff sorgen die neuen elektronischen Schilderbrücken auf der A 2. Vor allem ihr Zusammenspiel mit den ebenfalls neuen Blitzer-Anlagen bei Zweidorfer Holz und Röhrse ist für viele Autofahrer nicht nachvollziehbar. Mal wird das Tempo vor den Blitzern auf 100 oder 120 geregelt, mal danach. Selbst der für die Blitzer zuständige Landkreis kennt die Kriterien für die Schaltung nicht. Die PAZ hat deshalb beim Verkehrsministerium nachgefragt: Und das hat eine simple Antwort parat.

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Elektronische Schilderbrücke bei Peine: Die Anlagen werden vollautomatisch durch einen hochkomplizierten Algorithmus gesteuert. Kleines Bild: Die neuen Blitzer bei Zweidorfer Holz.

Quelle: Archiv

Peine. „Sinn und Zweck der elektronischen Schilderbrücken ist es, den Verkehrsfluss auf dem 155 Kilometer langen  Abschnitt der A 2 in Niedersachsen zu erhöhen“, erklärte die Pressesprecherin des Verkehrsministeriums, Anne Neumann, gestern auf PAZ-Anfrage. Die Schaltung erfolge vollautomatisch durch einen hochkomplizierten Algorithmus, in Abhängigkeit von Witterungseinflüssen und dem Verkehrsaufkommen.

Aber wie passt das mit den Beobachtungen einiger Autofahrer zusammen? Olaf Streit aus Stederdorf, der täglich zwischen Peine und Hannover pendelt, ist zum Beispiel aufgefallen, dass die elektronischen Schilderbrücken vor und nach dem Blitzer bei Röhrse häufig Tempo 100 anzeigen, alle anderen auf dieser Strecke aber freie Fahrt signalisieren. „Für mich sieht das nach Abzocke aus“, sagte Streit.

„In einem solchen Fall kann der Grund darin liegen, dass der Verkehr auf der Autobahn einige Kilometer weiter stockt und die Anlage harmonisierend eingreift“, erklärte Neumann. Damit soll zum Beispiel verhindert werden, das Autos in ein Stauende krachen.

Eine Schaltung der 24 elektronischen Schilderbrücken im Kreis Peine mit dem Ziel Bußgeld-Einnahmen zu generieren gebe es definitiv nicht, machte Neumann deutlich. Allerdings kommunizierten die Anlagen insofern schon miteinander, als dass die Anzeigetafel der Blitzer-Anlage mitteilt, welche Höchstgeschwindigkeit gilt, damit sie weiß, wann sie blitzen kann.

Für die Blitzer-Anlagen zuständig ist der Landkreis Peine, der auch die Bußgeldeinnahmen kassiert. Und dieser sieht das Problem eher darin, dass die elektronischen Schilderbrücken zu häufig freie Fahrt geben, insbesondere vor den Blitzern.

Für den Betrieb der Signalanlagen ist die Verkehrsmanagement-Zentrale des Landes in Hannover zuständig, erklärte Neumann. Dort seien Mitarbeiter der Polizei und der Landesbehörde für Straßenbau beschäftigt. „Die Schaltung der Anlagen erfolgt aber wie gesagt vollautomatisch, abhängig von Wetter und Verkehr“, so Neumann abschließend.

mic

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