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A2-Blitzer: Kreis verdient Millionen

Landkreis Peine A2-Blitzer: Kreis verdient Millionen

An diesem Dienstag beginnen die Bauarbeiten an der Autobahn 2 für die stationären Blitzer in Höhe des Rastplatzes Röhrse (Richtung Hannover) und der Raststätte Zweidorfer Holz (Richtung Braunschweig). Laut PAZ-Informationen plant der Landkreis mit jährlichen Einnahmen in Höhe von fünf Millionen Euro.

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Kreis Peine . Dass Niedersachsens Verkehrsminister Jörg Bode (FDP) Warnschilder vor diesen Blitzern aufstellen will (PAZ berichtete), sorgt Karlheinz Becker, Leiter des Fachdienstes Straßenverkehr beim Kreis nicht – im Gegenteil: „Wir sind dankbar, wenn wir Unterstützung vom Land bekommen, um die Verkehrssicherheit auf der Autobahn zu erhöhen, denn das ist unser Ziel“, betonte er.

Die Besonderheit in Peine ist ein Vertrag mit dem Land Niedersachsen, der es dem Kreis erlaubt, für die Radarfallen Sensoren in die Straße einzubauen (siehe Hintergrund). Bisher hat der Kreis mit seinen Radarfallen pro Jahr etwa 1,5 Millionen Euro eingenommen. Mit den zusätzlichen Einnahmen könnten die Kreis-Schulden in Höhe von 60 Millionen Euro reduziert werden. Über eine genaue Verwendung muss der Kreistag entscheiden.

An der A 2 am Bielefelder Berg steht Deutschlands lukrativster Blitzer. 2009 kamen hier zehn Millionen Euro Bußgeld zusammen. Das Verkehrsaufkommen in Peine ist ähnlich dem in Bielefeld. Die Polizei hat rund 130 000 Fahrzeuge gezählt, die täglich über die Autobahn fahren. Trotzdem geht der Kreis Peine von weniger Einnahmen aus als in Bielefeld.

Am Montag wird am Peiner Straßenverkehrsamt aufgerüstet. Der Kreis stellt mobile Büros für zehn Mitarbeiter auf, die die zusätzlichen Bußgeldbescheide bearbeiten sollen. Am Dienstag wird mit dem Bau der Blitzer begonnen. Dafür muss die A 2 zwischenzeitlich teilweise gesperrt werden. „Das soll nachts passieren, um den Verkehr möglichst wenig zu behindern“, sagte Becker der PAZ.

Den ersten Einsatz haben die neuen Blitzer dann laut Plan am Samstag, 29. Oktober. Die Radargeräte hat Jenoptik-Verkehrssicherheit entwickelt. Sie können alle drei Fahrstreifen abdecken und erwischen auch Raser auf zwei Rädern: Motorradfahrer werden von hinten geblitzt.

 
  


Vertrag zwischen Kreis und Land

Die Kommunen kassieren das Bußgeld von Rasern. Sie dürfen aber nur an den Autobahnen blitzen oder auf Brücken Radarfallen aufbauen. Ein Vertrag zwischen dem Land und dem Kreis Peine macht es möglich, dass der Landkreis auch Sensoren in der Fahrbahn einbauen lassen darf, um seine Radarfallen auszulösen.

Solch eine Vereinbarung ist zwar selten, aber nicht ungewöhnlich. In Nordrhein-Westfalen hat zum Beispiel die Stadt Bielefeld einen ähnlichen Vertrag mit dem Land abgeschlossen. Dort holte sich der Landkreis Peine die Idee und die Grundlage für die aktuelle Vereinbarung mit dem Land Niedersachsen.

pif

Änderung vom 05.12.11, 11.52h: Korrektur der Fahrtrichtung.

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