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A 2: Bode ordnet freie Fahrt an

Kreis Peine A 2: Bode ordnet freie Fahrt an

Kreis Peine. Große Aufregung am Wochenende: Niedersachsens Verkehrsminister Jörg Bode (FDP) hatte bereits für Freitag die Aufhebung des Tempo-Limits auf der Autobahn 2 angeordnet. Die Geschwindigkeit auf der viel befahrenen Ost-West-Trasse solle nur noch begrenzt werden, wenn es die Verkehrslage erfordere.

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Seit Dezember 2011 in Betrieb: Die Blitzer auf der Autobahn 2.

„Das bedeutet zum Beispiel, wenn das Verkehrsaufkommen sehr hoch ist“, sagte gestern Bodes Sprecher Christian Budde auf Anfrage der PAZ.

Damit ändere sich für den Abschnitt der A 2 im Peiner Land nichts. Auch bisher gibt es auf der Strecke kein Tempo-Limit. Das elektronische Verkehrsleitsystem drosselt das Tempo erst, wenn über 4200 Fahrzeuge pro Stunde auf der A 2 unterwegs sind.

Diese Regel gilt seit Oktober 2011. Zuvor sprang die Anlage an, wenn mehr als 4000 Fahrzeuge unterwegs waren. Brisant: Auf Basis der alten Regel hatte der Landkreis seine Berechnungen angestellt, als er die stationären Blitzer bei Röhrse und Zweidorfer Holz installierte. Entsprechend geringer fielen die Einnahmen aus, als die Anlagen im Dezember 2011 in Betrieb gingen. Betroffen vom Minister-Vorstoß sind jene Abschnitte, an denen es noch eine Blechbeschilderung gibt.

Kreis-Sprecher Henrik Kühn unterstrich den positiven Effekt von Tempo-Begrenzung und Kontrollen. Er sagte: „Gerade der Abschnitt der A 2 zwischen Hannover und Braunschweig gilt als einer der gefährlichsten Strecken in Europa. Durch die Messungen registrieren wir eine Verbesserung der Verkehrssicherheit.“ In diesem Zusammenhang kritisiert Kühn, die Änderung der Taktung des Verkehrsleitsystems im Oktober 2011. „Die Verbesserung der Sicherheit auf der Trasse war auch Anlass für die Landesregierung, den Kommunen im Einvernehmen mit der Polizei stationäre Tempo-Kontrollen zu errichten.“ Es sei erstaunlich, dass Innenminister Uwe Schünemann (CDU) seinerzeit die verkehrspolitische Verschlechterung hingenommen habe.

pif

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