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80 Peiner verfolgten spannende Diskussion mit Prominenten aus Sport und Politik

Hannover 80 Peiner verfolgten spannende Diskussion mit Prominenten aus Sport und Politik

Hannover. Etwa 80 Gäste der Volksbank Peine waren jetzt zu Gast beim hochkarätig besetzten Wirtschaftsforum „Niedersachsen und Bremen in Bewegung - was die Wirtschaft vom Sport lernen kann“ der Volksbanken und Raiffeisenbanken aus Niedersachsen und Bremen im Congress-Centrum in Hannover.

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Einige Peiner verfolgten auf Einladung der Volksbank das Wirtschaftsforum in Hannover.

Quelle: oh

„Dort erlebten sie einen informativen Abend mit Prominenten aus Politik und Sport“, sagte Daniel Dormeyer von der Volksbank Peine. Unter anderem waren Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und Hans-Joachim Watzke, Vorsitzender der Geschäftsführung des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund, mit dabei. Insgesamt kamen 750 Besucher zu dieser Veranstaltung.

„Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft“, erklärte Ministerpräsident Stephan Weil in seiner Rede. Nicht die großen Dax-Unternehmen würden die niedersächsische Wirtschaft prägen, sondern die kleinen und mittleren Unternehmen. Dabei nannte Weil Eckpfeiler für deren Erfolg: Neben wettbewerbsfähigen Standortkosten sei auch eine gute Infrastruktur entscheidend. „Dazu zählen neben den klassischen Verkehrswegen Straße, Schiene und Wasser auch die elektronische Kommunikation, die durch den Ausbau der Breitbandversorgung gesichert werden soll“, so der Ministerpräsident. Und wichtige seien auch gute, qualifizierte Arbeitskräfte.

In seinem Vortrag unter dem Titel „Ist Erfolg planbar?“ erläuterte Hans-Joachim Watzke, Vorsitzender der Geschäftsführung von Borussia Dortmund, dann Erfolgsfaktoren für den Aufstieg des BVB. Zum einem sei es wichtig, ein komplettes Organisationskonzept zu entwerfen und umzusetzen. Dabei sollte man sich gewisse Benchmarks setzen und diese idealerweise auch einhalten. Zum anderen sei es wichtig, dass die Führungsriege schnelle Entscheidungen treffen könne und nicht jede Entscheidung langwierig durch Gremien gehen müsse. Als weiteres Erfolgsrezept nannte Watzke den Markenkern seines Vereins, dessen Spielphilosophie er als „echt“ und „authentisch“ charakterisierte. Daraus sei die Aussage „Echte Liebe“ abgeleitet worden, die heute auf jedem Schriftstück des BVB prange. Dabei sei die heutige Erfolgsgeschichte des einst von der Pleite bedrohten BVB ohne Sanierung mit harten Einschnitten, etwa bei den Spielergehältern, nicht vorstellbar gewesen.

In der Gesprächsrunde unter dem Motto „Was die Wirtschaft vom Sport lernen kann“ war Martin Kind, Hannover-96-Präsident, der Meinung, dass man Wirtschaft und Sport schwer miteinander vergleichen könne. Der Profisport habe es viel schwerer, weil er permanent in der Öffentlichkeit stehe. Aber wichtig sei für beide Bereiche, seine Ziele zu verfolgen. „Wenn man weiß, was man will, sollte man seine Ziele gezielt verfolgen und sich nicht vom Weg abbringen lassen.“

 rd

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