Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
80 Gäste besuchten Prakla Bohrtechnik

Peine 80 Gäste besuchten Prakla Bohrtechnik

Stederdorf. Etwa 80 geladene Gäste kamen gestern Abend zur Präsentation des neuen Peiner Wirtschaftsspiegels. Vorgestellt wurde die Broschüre, die von der PAZ herausgegeben wird, bei den Unternehmen Prakla Bohrtechnik und GWE Pumpenboese mit Sitz am Moorbeerweg in Stederdorf. Die beiden Firmen sind weltweit führende Komplettanbieter für Brunnenbau und Geothermie.

Voriger Artikel
Bücher, Bilder und Geige unter der Lupe
Nächster Artikel
Wintereinbruch im Peiner Land:Polizei zählte mehr als 30 Unfälle

Präsentierten den neuen Wirtschaftsspiegel (v.l.): Carsten Winkler (PAZ), Christian Post, Ulrich Pelleter (beide Prakla), Dirk Borth (PAZ) und Christoph Harms (GWE).

Quelle: im

Die Unternehmen haben ihren Sitz seit 90 beziehungsweise 75 Jahren in Peine und sind Töchter der Bauer AG aus Bayern. Insgesamt sind 200 Mitarbeiter in der Fuhsestadt für Prakla und GWE tätig und erzielen einen jährlichen Umsatz von etwa 100 Millionen Euro. Nachdem PAZ-Chefredakteur Dirk Borth die Gäste begrüßt hatte, sagte Prakla-Vertriebsleiter Ulrich Pelleter: „Aus der ganzen Welt von Australien bis Süd-Amerika kommen die Kunden nach Peine, um sich hier beraten zu lassen. Besonders großes Interesse kommt aus Afrika, dort sind die Namen unserer Firmen bekannter als hier in Peine. Die hohe Qualität der Handpumpen oder Solarpumpen bis zu den Bohranlagen wird sehr geschätzt.“ Eine Bohranlage samt Fahrzeug koste etwa eine Million Euro und werde unter anderem von Firmen wie dem Diamantenproduzenten De Beers zur Diamantensuche im Erdreich und vom Ölkonzern Shell zum Aufbrechen von Ölschiefer genutzt. „Wir bohren in der Wüste bei heißen 50 Grad und auch in Russland bei eiskalten 30 Grad minus“, so Pelleter. Aktuell gebe es einen Großauftrag aus China, wobei Bohrgeräte für den Bergbau bestellt wurden.

Bohranlagen der Peiner Firmen werden laut Christoph Harms von GWE unter schwierigen Bedingungen eingesetzt, „gerade wo die Beschaffung von Trinkwasser große technische und logistische Probleme bereitet und große Tiefen erreicht werden müssen“. Sein Kollege Pelleter ergänzte: „Und unsere Spezialbohrgeräte können auch von Forschungsschiffen aus auf den Meeresboden abgelassen werden und bringen dort die Aufschlussbohrung nieder.“ Die 80 Besucher konnte sich bei einem Rundgang in den Hallen der Firmen umsehen und die riesigen Bohrgeräte begutachten.

Der neue Wirtschaftsspiegel ist kostenlos in der PAZ-Geschäftsstelle an der Werderstraße 49 in Peine erhältlich.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung