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680 000 Euro für Arbeitslosen-Projekt „50 plus“

Weiterbildung 680 000 Euro für Arbeitslosen-Projekt „50 plus“

Viel Geld nimmt das Bundes-Arbeitsministerium in die Hand, um die Vermittlung älterer Langzeitarbeitsloser in den Arbeitsmarkt zu verbessern. Dafür hat der Kreis Peine 680 000 Euro erhalten, der jetzt neben weiteren Landkreisen das auf ein Jahr begrenzte Projekt „Perspektive 50 plus – Erfahrung zählt“ gestartet hat.

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Dieses Projekt-Team des Kreises mit Knut Arnold (von links), Elke Pfaff, Irina Gen, Holger Meinecke und Andrea Spiller will die Langzeitarbeitslosen über 50 Jahre wieder fit für den Arbeitsmarkt machen.

Quelle: tk

Kreis Peine. Projekt-Leiterin Andrea Spiller will mit fünf Kollegen – einer stößt im März noch dazu – ältere Hartz-IV-Empfänger wieder fit machen für das Berufsleben. Spiller sagt der PAZ: „Wir werden intensiv 350 Senioren beraten und schulen. Die ersten Treffen finden gerade im kreiseigenen Fachdienst Arbeit an der Stederdorfer Straße statt.“

Dabei hätten 300 Leute „richtig gute Chancen, wieder einen Arbeitsplatz zu ergattern“, während man 50 den Anschub geben will, mehr Initiative zu entwickeln. Dabei liegt das Alter der Teilnehmer zum Großteil zwischen 50 und 55 Jahren, und es sind zu 40 Prozent Frauen. Insgesamt gibt es laut Spiller „kreisweit 681 Langzeitarbeitslose, die älter als 50 Jahre sind“.

Die Projekt-Leiterin ist sich sicher: „Diese Personen haben Potenzial, sie bringen wertvolle Berufs- und Lebenserfahrung mit. Für Firmen ist es wichtig, dass sie eine Mischung aus jungen und älteren Mitarbeitern haben.“ Man müsse die Arbeitslosen „50 plus“ motivieren, wieder durchzustarten, „denn viele sind durch Absagen frustriert und sehen kaum noch eine Chance“.

Das will das Projektteam ändern und den Teilnehmern helfen, das Selbstwertgefühl zu steigern und sich weiterzubilden. Spiller erklärt: „Wir schauen, welche Basis da ist und verbessern beispielsweise die Computer-Kenntnisse. Dann versuchen wir, für den Teilnehmer ein Praktikum zu organisieren und stellen Kontakt zu Firmen in der Region her. Das kann bereits der Einstieg sein.“ Auch für Unternehmen könne dies interessant sein, denn sie erhalten einen Eingliederungs-Zuschuss.

tk

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