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68-jähriger Tatverdächtiger gefasst

Nach Bombendrohungen gegen Peiner Commerzbank 68-jähriger Tatverdächtiger gefasst

Zweimal hatte jemand damit gedroht, eine Bombe in der Peiner Commerzbank-Filiale an der Breiten Straße hochgehen zu lassen. Passiert ist glücklicherweise nichts. Jetzt hat die Polizei einen dringend Tatverdächtigen ermittelt. Der 68-Jährige benötigte allem Anschein nach einen Vorwand, um Schulden nicht zurückzahlen zu müssen.

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7. Dezember 2016 in der Fußgängerzone: Großeinsatz mit Sprengstoff-Spürhunden in der Peiner Commerzbank-Filiale.

Quelle: Michael Lieb (mic)

Peine. Nun wird gegen ihn wegen Störung des öffentlichen Friedens ermittelt, dem Mann droht eine empfindliche Strafe.

In beiden Fällen, am 7. Dezember 2016 und am 2. Januar dieses Jahres, zogen dieDrohanrufe Großeinsätze für Feuerwehr und Polizei nach sich. Die um die Commerzbank in der Fußgängerzone liegenden Gebäude wurden evakuiert, Teile der Innenstadt abgesperrt. In beiden Fällen kamen Sprengstoffspürhunde zum Einsatz, die jedoch nicht anschlugen und keine Bombe fanden. Jetzt wird geprüft, ob der Mann möglicherweise für die Kosten der Einsätze aufkommen muss.

„Der 68-Jährige machte bisher in den Vernehmungen bei der Polizei zu den Vorwürfen keine Angaben. Ob er auch für den Drohanruf beim Media-Markt in Peine infrage kommt, wird geprüft. Zurzeit gibt es jedoch dafür keine konkreten Anhaltspunkte“, sagt Peines Polizeisprecher Peter Rathai.

Ein Motiv des Tatverdächtigen könnte nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei die an diesen Tagen fällige Rückzahlung von Schulden gegenüber Dritten sein. Rathai: „Mit den Bombendrohungen hatte er einen Vorwand, um die Zahlungen nicht vornehmen zu müssen.“

Wie hoch die Schulden des Mannes sind, will die Polizei vorerst nicht bekannt geben. Nach Abschluss der Ermittlungen, die derzeit noch andauern, wird der Fall laut Rathai an die Staatsanwaltschaft übergeben. So lange befindet sich der Mann auf freiem Fuß, denn aktuell lägen keine Haftgründe wie etwa Flucht- oder Verdunkelungsgefahr vor.

Wie die Polizei auf den 68-Jährigen kam, der im östlichen Teil der Region Hannover lebt, wollte sie am Montag aus ermittlungstaktischen Gründen nicht mitteilen.

Fest steht: Die Drohanrufe gingen in beiden Fällen bei einem Call-Center der Commerzbank ein. Beide Male hieß es, dass in Kürze eine Bombe hochgehen würde.

mic

Der Text wurde aktualisiert.

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