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608 Unterschriften für Erhalt der Förderschulen

Peine 608 Unterschriften für Erhalt der Förderschulen

Die Eltern der Pestalozzischule kämpfen weiter für den Erhalt der Förderschulen: Jede Form soll an einem Standort im Landkreis erhalten bleiben.

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Eltern der Pestalozzischule kämpfen für den Erhalt von Förderschulen. Anke Bauschmann überreichte die Unterschriften an Matthias Möhle (sechster von rechts) und Henning Heiß (dritter von rechts).

Quelle: pif

Peine. Jetzt überreichten Elternvertreter Thorsten Koch und seine Stellvertreterin Anke Bauschmann erneut 608 Unterschriften an den Ersten Kreisrat Henning Heiß als Vertreter des Landkreis Peine und an den Peiner SPD-Landtagsabgeordneten Matthias Möhle sowie seinen CDU-Kollegen Horst Schiesgeries aus Gifhorn.

In Hannover arbeitet die Landesregierung zurzeit an einem neuen Schulgesetz (PAZ berichtete). Die Eltern haben Bedenken, dass im Zuge der Inklusion die Förderschulen geschlossen werden, weil auch die Kinder mit hohem Förderbedarf an den allgemeinbildenden Schulen unterrichtet werden sollen. Verabschiedet werden soll das Gesetz vor der politischen Sommerpause.

Möhle machte deutlich, dass sich das Gesetz noch im Vorbereitungsprozess befände. Entsprechend seien Änderungen möglich, ob diese aber im Sinne der Forderungen der Peiner Eltern seien, wäre völlig offen. „Es gibt Experten, die sprechen sich für dezentrale Förderung aus, wieder andere befürworten eine zentrale Förderung“, sagte er. Fest stehe, die Landesregierung muss Regeln für eine Inklusion aufstellen. Gleichzeitig sagte er, dass es ein offenes Geheimnis sei, dass es zurzeit nicht genug Sonderschulpädagogen gibt, um die Schüler mit erhöhtem Förderbedarf dezentral zu unterrichten.

Der Gifhorner CDU-Landtagsabgeordnete Schiesgeries, der auf Einladung der Peiner CDU dabei war, verwies auf den Elternwillen, der gewährleistet sein müsse. Er forderte mehr Zeit für Gespräche mit den Interessensgruppen. Möhle sagte, dass Gesetze nicht immer auf die lange Bank geschoben werden dürften.

pif

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