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50 Jahre „Keiner soll einsam sein“: Helfer und Gäste feierten bei der PAZ

Peine 50 Jahre „Keiner soll einsam sein“: Helfer und Gäste feierten bei der PAZ

Peine. „Große Gelegenheiten, anderen zu helfen, ergeben sich selten, kleine dagegen tagtäglich“: Mit diesem gut 350 Jahre alten Zitat des Theologen und Kirchenlieddichters Paul Gerhardt eröffnete PAZ-Geschäftsführer Gordon Firl gestern die Feier zum 50-jährigen Bestehen von „Keiner soll einsam sein“.

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Der KSES-Vorstand (v.l.): Dirk Borth, Franz Einhaus, Gordon Firl, Dr. Peter Schroer, Rosemarie Leunig, Franz Westing, Franz Hartmann, Udo Willenbücher und Michael Kessler.

Quelle: mic

Tagtäglich, schnell und unbürokratisch helfen, dies hat sich der Peiner Hilfsverein auch auf die Fahne geschrieben. „Es ist beeindruckend, wie hoch die Spendenbereitschaft im Peiner Land ist“, ergänzte PAZ-Chefredakteur Dirk Borth. Neben dem ehrenamtlichen Einsatz der Helfer ist sie die Grundlage für die gemeinnützige Arbeit.

Mehr als 50 Gäste waren der Einladung zur Feierstunde ins Verlagshaus an der Werderstraße gefolgt. In seinem Grußwort erinnerte der 1. Vorsitzende des Vereins, Landrat Franz Einhaus, an die Anfänge. Gegründet wurde Keiner soll einsam sein im Jahr 1964 vom damaligen PAZ-Verlagsleiter Bernd Dedecke und den Spitzen von Stadt und Landkreis Peine. Man habe auf die Hilfsbereitschaft der Menschen gebaut, „und dieser Optimismus ist in eindrucksvoller Weise bestätigt worden“, sagte Einhaus. Allein in den vergangenen 30 Jahren seien eine halbe Million Euro aufgebracht worden, um Menschen zu helfen. „Echte finanzielle Hilfe und die Zuwendung durch das Ehrenamt sind eine wirksame Kombination“, befand der Landrat. Lebenslagen ließen sich in Gesetzen nicht abbilden, diese Lücken schließe der Verein.

Bürgermeister Michael Kessler nahm die Gäste als 2. Vorsitzender mit auf eine Zeitreise. Er erwähnte die Sternfahrer, die Päckchen an Bedürftige und Einsame verteilten und die Heiligabendfeier, die immer noch Bestand hat. Heute kommen Spargelmarkt und Erbsensuppenverkauf dazu. Er versicherte: „Bei Keiner soll einsam sein kommt jeder Cent bei den Bedürftigen an.“ Und die Zukunft? „Was dieser Verein tut ist ausreichend und er ist auf dem richtigen Weg.“

Grußworte sprachen Heike Horrmann-Brandt für die freien Wohlfahrtsverbände, die die unbürokratische Schnelligkeit lobte. „Es gibt akute Notlagen, wo binnen zwei bis drei Tagen geholfen werden muss - und das passiert tatsächlich.“ Die Leiterin der Astrid-Lindgren-Schule, Christine Kindler-Schöe, erinnerte daran, wie schnell man durch Unfall oder Krankheit von der Seite der Gebenden auf die Seite derjenigen gelangen kann, die Hilfe in Anspruch nehmen müssen. Sie brachte ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk mit. Zusammen mit ihren Lehrern Robert Lohrie, Heike Bochmann, Alexandra Krause und Jessica Kliese haben Kinder der Pinguin-, Elefanten- und Entenklasse bezaubernde Lieder aus dem Musical „Der Regenbogenfisch“ vorgetragen.

PAZ-Feier: 50 Jahre „Keiner soll einsam sein“.

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Vielen wurde gedankt, dabei zog sich ein Name wie ein roter Faden durch die Feier. Bärbel Schlossarczyk vom Kinderschutzbund brachte es auf den Punkt: „Sonst begrüße ich niemanden namentlich“, sagte sie. Bei Ina Jähnke, bei der die Fäden im Verein zusammenlaufen, machte sie eine Ausnahme. „Sie sind das Gesicht von Keiner soll einsam sein.“ Danach ging es zur Stärkung ans Büfett der Theresienküche der Caritas.

jti

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