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50 GEW-Mitglieder bei Streiktag

Peine 50 GEW-Mitglieder bei Streiktag

Gut 50 Mitglieder der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) aus Peine haben gestern in Hannover an der zentralen Streikversammlung mit insgesamt 8000 Beschäftigten der Länder teilgenommen. Zwei Tage vor der dritten Verhandlungsrunde zwischen den Gewerkschaften und der Tarifgemeinschaft der Länder, haben die pädagogischen Mitarbeiter, angestellten Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter ihren Standpunkt damit noch einmal untermauert.

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Vor der Abfahrt vom Peiner Gewerkschaftshaus: 50 GEW-Mitglieder aus Peine fuhren von dort aus zum Streiktag in die Landeshauptstadt.

Quelle: mic

Die GEW fordert für ihre Mitglieder 6,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt, eine Übernahmegarantie für Auszubildende und die erstmalige tarifliche Eingruppierung der angestellten Lehrer. Besonders stark vertreten war die Astrid-Lindgren-Schule mit insgesamt 25 Beschäftigten. Vor der Abfahrt mit dem Bus vom Peiner Gewerkschaftshaus nach Hannover prangerte Peines GEW-Chef Hans-Jürgen Glapa die „zum Teil prekären Beschäftigungsverhältnisse“ für die pädagogischen Mitarbeiter an der Schule in Ilsede an.

Als problematisch bezeichnete Glapa die seit Mitte der 90er-Jahre üblichen „80-Prozent-Verträge“. Bedeutet: Die Beschäftigten verdienen ein Fünftel weniger als ihre älteren Kollegen. „Damit kriegen wir garantiert keine neuen männlichen Kollegen, weil man mit dem Gehalt einfach keine Familie ernähren kann.“ Parallel zu den geforderten 6,5 Prozent mehr Gehalt müsse es einen Grundbetrag für die unteren Lohngruppen geben, damit auch diese profitieren, sagte Glapa, der Mitglied der Tarifkommission ist. Wichtig für die pädagogischen Mitarbeiter sei zudem, dass deren Urlaub nicht wie geplant von 30 auf 26 Tage im Jahr gekürzt wird. „Das wäre letztlich eine Lohnkürzung“, hob Glapa hervor.

Bei der Kundgebung vor dem Finanzministerium in Hannover forderte der Vorsitzende der Gewerkschaft Verdi, Frank Bsirske, die Arbeitgeber auf, „endlich“ ein Angebot vorzulegen. Zugleich kündigte er an, mit weiteren Warnstreiks den Druck zu erhöhen.

An der Astrid-Lindgren-Schule in Ilsede und an der Eichendorffschule in Peine fand infolge der Streikbeteiligung am Nachmittag nur eingeschränkter Schulbetrieb statt. Glapa wertete den gestrigen Tag für die GEW als Erfolg. Er hofft nun, „dass man am Ende der Woche bei den Tarifverhandlungen in Potsdam zu einem Ergebnis kommt“.

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