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450 Euro Bußgeld für Wischwasserattacke und Beleidigung

Prozess am Amtsgericht 450 Euro Bußgeld für Wischwasserattacke und Beleidigung

Peine. Eine mutmaßliche Beleidigung im Straßenverkehr kommt einem jungem Peiner (20) teuer zu stehen. 450 Euro muss er dafür bezahlen, dass er im September vergangenen Jahres eine Rollerfahrerin (16) erst mit Wasser aus der Scheibenwaschanlage seines Autos bespritzt und anschließend beleidigt hat.

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Amtsgericht Peine: 450 Euro muss ein 20-Jähriger für eine Wischwasserattacke und eine Beleidigung zahlen.

Quelle: Michaela Gebauer

Peine. Am 8. September befuhr der Peiner mit seinem Auto die Hannoversche Heerstraße in Richtung Vöhrum, als er auf die auf dem Heimweg befindliche Rollerfahrerin traf. Da diese verkehrsbedingt gehalten hat, war auch der Autofahrer im Fortkommen beeinträchtigt. Nachdem er sie dann passieren konnte, betätigte er nach seinen Angaben die Scheibenwaschanlage. Dabei bekam die Sechzehnjährige Spritzer des Waschwassers auf den unbedeckten Oberarm sowie Kleidungsstücke ab. Um was für eine Flüssigkeit es sich handelte, erfuhr sie erst im Verlauf des Prozesses. Nachdem sie vom Wasser getroffen wurde, hörte sie aus dem offenen Fenster der Beifahrerseite des Autos eine Beleidigung, die sie später bei der Polizei protokollieren ließ.

Zuhause angekommen, stellte das Mädchen leichte Hautreizungen und Rötungen fest, auch die Mutter begutachtete den Arm. Da sie auf dem weiteren Heimweg noch mal beobachtete, dass eine Flüssigkeit vom Auto aus verspritzt wurde, riefen die Eltern die Polizei. Bei deren Eintreffen war keine Rötung mehr erkennbar, vermutlich auch dadurch, dass der Arm zwischenzeitlich mit Wasser gereinigt wurde.

Als die Polizei den Autofahrer aufsuchte, zeigte sich dieser über den Vorfall verwundert, kontrollierte aber später seine Waschanlage und stellte fest, dass die rechtsseitige Düse nicht auf die Scheibe, sondern nach außen gerichtet war. Da keine großen Schäden entstanden, stellte sich die Körperverletzung als nichtig heraus, die Beleidigung wurde jedoch verurteilt. Bei der Bemessung des Strafmaßes waren sich Staatsanwältin, Richterin und Jugendgerichtshilfe einig, dass der Beschuldigte nicht gut daran getan hat, auf seinen Anwalt zu hören und jegliche Aussage zu unterlassen. Dadurch kam es zu keiner Entschuldigung gegenüber der Geschädigten.

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