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450 Besucher genossen „In alter Frische“

Peine 450 Besucher genossen „In alter Frische“

Peine. „In alter Frische“: So lautete der Titel der Komödie von Stefan Vögel, die am Mittwoch rund 450 Besucher in den Festsälen bestens unterhielt.

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Tolles Theaterstück mit Walther Plate: 450 Besucher genossen „In alter Frische“

Quelle: im

Mit Walter Plathe, bekannt aus TV-Serien wie „Der Landarzt“, in der Rolle des Ludwig von Schwitters, und Joanna Semmelrogge in der Rolle der Paula Pfitzner, zeigte das Stück auf humorvolle Weise, was passiert, wenn zwei so ganz unterschiedliche Generationen aufeinandertreffen.

Authentischer hätte man den Unterschied zwischen der „Generation Doof“ und der „Generation 70+“ nicht auf die Bühne bringen können. Ritter Ludwig von Schwittrers-Elbingen lebt im Altenheim und gönnt sich Sonntags ein Mittagessen aus einem nahegelegenen Gasthof. Sein Lichtblick sind dabei die Gespräche mit dem Lieferjungen Jürgen, der eines Tages von Paula ersetzt wird. Paula hat keinen Schulabschluss, ein Kind zu versorgen und wirkt ein bisschen verwahrlost. Sie hat eine kodderige Sprache am Leibe, von Kultur, Mathe und anderen wichtigen Dingen keine Ahnung. Doch Paula hat Mut und lässt sich von der unfreundlichen Art Ludwigs nicht abschrecken. Es entsteht ein väterliches Freundschaftsverhältnis.

Plate und Semmelrogge brillierten in ihren Rollen, die ihnen auf den Leib geschneidert waren. Die Empörung beider Generationen über das Leben des anderen, gespickt mit zotigen Sprüchen und einer genialen Alltagskomik, sorgten für viele Lacher im Publikum und wurde von diesem mit viel Applaus bedacht. Aber auch Norbert Klinke als Philipp Sonntag, Elisabeth Kerr als Brigitte Grothum, Franz Josel Lojewski als Siegfried Kadow und Konstanze Proebster als Schwester Isolde überzeugten in ihren Rollen und untermauerten mit ihrem Schauspiel die Vorurteile über die „Generation 70+“ ebenso wie die zur „Generation Doof“. Ein tolles Stück, eine tolle Besetzung und ein Thema, das nachwirkt. Wie einer der vielen Sprüche an diesem Abend: „Was der eine nicht weiß, hat der andere schon längst vergessen“ - besser kann man den Generationenunterschied nicht beschreiben.

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