Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
40 Peiner Lehrkräfte im Warnstreik

Peine 40 Peiner Lehrkräfte im Warnstreik

Peine . Die Zeichen stehen auf Sturm: Gut 40 pädagogische Mitarbeiter, angestellte Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter haben sich gestern am Peiner Gewerkschaftshaus getroffen, um zu einer Demonstration nach Hannover zu fahren.

Voriger Artikel
Kirchenkreistag wählte neuen Vorstand
Nächster Artikel
Nordmeyer Stahlhandel: Zwölf Arbeitsplätze gesichert

Gewerkschaftshaus: Hier traf sich die Peiner Gruppe, um in die Landeshauptstadt zu fahren.

Quelle: jti

Aufgerufen hatte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Gemeinsam mit etwa 600 weiteren Angestellte des öffentlichen Dienstes nahmen sie an einer Kundgebung auf dem Kröpcke teil, um den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen.

„Die Teilnehmer am Warnstreik kommen von der Astrid-Lindgren-Schule und der Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung in Groß Ilsede“, sagte GEW-Vorsitzender Hans-Jürgen Glapa. Aber auch Peiner Schulen waren vertreten: Eichendorff, Hinrich-Wilhelm-Kopf, Gunzelin und Pestalozzi.

„Der Schwerpunkt lag auf der Astrid-Lindgren-Schule. Hier fiel Unterricht aus und es mussten Alternativangebote gemacht werden“, erklärte Glapa. „Es wären auch noch mehr Mitarbeiter gekommen, um sich am Warnstreik zu beteiligen, aber aus der Verantwortung der Kinder gegenüber blieben sie in der Schule“, erläuterte der Peiner GEW-Vorsitzende.

Kernforderungen sind 6,5 Prozent mehr Lohn, „wobei hier besonderes Gewicht auf eine soziale Komponente gelegt wird, um die unteren Lohngruppen besser zu stellen“. Ferner soll der Urlaubsanspruch bei über 30-Jährigen mit 30 statt 26 Tagen erhalten bleiben. „Schon jetzt gibt es eine reale Kürzung des Entgeltes auf 94 Prozent“, rechnete Glapa vor.

Da die Angestellten durch „Zwangsteilzeitverträge“ nur 80 Prozent im Monat arbeiten und entsprechend wenig Gehalt erhalten würden, schlage dieser Effekt noch stärker durch. Auch wenn das Thema nicht Gegenstand der aktuellen Tarifrunde ist, sprach Glapa von prekären Arbeitsverhältnissen mit um 300 bis 350 Euro niedrigeren Gehältern.

Für März rechnet der GEW-Chef mit weiteren Aktionen und mehr Streikenden im Peiner Land.

jti

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Bombendrohnung in der Peiner City
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung