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40 Jahre Kinderschutzbund Peine:Ein Rückblick auf vier Jahrzehnte

Peine 40 Jahre Kinderschutzbund Peine:Ein Rückblick auf vier Jahrzehnte

Peine. Der Peiner Kinderschutzbund feiert heute sein 40-jähriges Bestehen. Von der einstigen Kleiderkammer zur Beratungsstelle für die ganze Familie und gegen Gewalt, war es ein langer und teilweise mühsamer Weg.

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Die Vorsitzende vom Peiner Kinderschutzbund: Bärbel Schlossarczyk.

Quelle: oh

Ein Rückblick:

Eine kleine Gruppe engagierter Helfer hat vor 40 Jahren den Ortsverband des Kinderschutzbundes in Peine gegründet. „Die ersten Treffen fanden in einem unbeheizten Raum in einer Kirchengemeinde statt“, so Vorsitzende Bärbel Schlossarczyk. Es folgten diverse Umzüge, bis letztlich in der Werderstraße 15 Wurzeln geschlagen werden konnten.

Unermüdlich sammelte Dorle Mätzing als frühere Vorsitzende Spenden ein, um das Überleben des Kinderschutzbundes zu sichern. Viele Jahre waren Spenden die einzige Einnahmequelle. „Heute ist es dem Landkreis Peine zu verdanken, dass die Spendengelder einzig und allein den Kindern zugute kommen - oder manchmal auch die Not ihrer Eltern lindern helfen“, sagt Schlossarczyk. Als „Lobby für Kinder“ begegnen inzwischen Fachkräfte durch (sozial-)pädagogische Maßnahmen in erster Linie aktiv den Sorgen und Nöten von Kindern. Geld- und Sachspenden mehrerer Sponsoren unterstützen die Arbeit des Kinderschutzbund-Teams, das interdisziplinär besetzt ist und durch Praktikanten sowie den Bundesfreiwilligendienst verstärkt wird.

„Veränderungen der Gesellschaft und die damit einhergehenden veränderten Bedürfnisse, die Schnelllebigkeit unserer Zeit, führen oftmals zu Problemen, die nach Lösungen verlangen“, so Schlossarczyk. Schon 2007 etwa habe der Kinderschutzbund mit einer Fähnchen-Aktion im Stadtpark auf Kinderarmut im Landkreis Peine aufmerksam gemacht.

Aus einer Krabbelgruppe, die sich zweimal wöchentlich getroffen hatte, entwickelte sich vor sechs Jahren der „Babytreff“, als Präventionsprojekt für die Allerkleinsten. Mit zwei gelben Krippenwagen können kleine Ausflüge gemacht werden.

War der Kinderschutzbund früher zwei Stunden täglich geöffnet, so ist die Erreichbarkeit heute von 8 bis 17 Uhr gegeben. Mitgliedschaften in verschiedenen Arbeitskreisen und Netzwerken bündeln und erweitern, neben diversen Fortbildungen, die Kompetenzen der Mitarbeiter.

„Durch soziales Engagement allein, ohne die vielen Sponsoren, die unsere Arbeit verlässlich seit Jahren unterstützen und sich teilweise auch persönlich einbringen, wäre die Angebotsvielfalt nicht möglich und leistbar“, so die Vorsitzende. „Nur gemeinsam können wir den Fortbestand des Kinderschutzbundes gewährleisten, der die Rechte der Kinder und ihre Bedürfnisse nicht aus dem Blick verliert und zur sozialen Landschaft des Landkreises Peine gehört.“

Wie der ehemalige Peiner Bürgermeister Udo Willenbücher zum 30-jährigen Bestehen sagte: „Es ist schön, dass es den Kinderschutzbund so lange in Peine gibt, aber gleichermaßen auch bedauerlich, dass er immer noch notwendig ist.“

rd

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