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40 Gäste beim Neujahrsempfang

Tischler-Innung Peine 40 Gäste beim Neujahrsempfang

Peine. Mit zünftigen Klängen eröffneten „Die Jagdfanfaren aus Hildesheim“ den Neujahrsempfang der Tischler-Innung im Theaterrestaurant Peiner Festsäle.

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Beim Neujahresempfang: (von links) Carsten Volgmann, Matthias Lütje, Ralf Müller, Obermeister Ralf Klages und Bürgermeister Michael Kessler.

Quelle: bol

Unter den rund 40 Gästen befanden sich unter anderem Bürgermeister Michael Kessler, Ehrenobermeister Walter Klages, Kreishandwerksmeister Lutz Seidel, Matthias Lütje (stellvertretender Landesinnungsmeister) sowie Heike Bickmann von den Berufsbildenden Schulen Peine.

Obermeister Ralf Klages bedankte sich in seiner Rede nicht nur für die „tolle Zusammenarbeit“, sondern wies vor allem auf die Wichtigkeit der beruflichen Ausbildung in Peine hin. „In den nächsten Jahren muss sich die Ausbildung zum Tischler gravierend ändern, um auch junge Leute für unseren Beruf motivieren zu können“, sagte er. Und weiter: „Wichtig ist mir auch, dass wir bestimmen, welche Berufsschule Auszubildende besuchen. Das kann nur die Berufsbildende Schule in Vöhrum sein, die hervorragend ausgestattet ist und über exzellente Lehrer verfügt.“

Deutliche Worte zum Wirtschaftsstandort Peine und zur lokalen Flüchtlingspolitik fand Bürgermeister Michael Kessler.„Wir konnten trotz angespanntem Haushalt Land kaufen, Gewerbegebiete erschließen und ausbauen und werden auch in Zukunft diesen Kurs weiterfahren. Nur so kann ein Fortbestand des Wirtschaftsstandorts Peine gewährleistet werden.“

Er appellierte erneut an die Unternehmen, sich zweigleisig zu bewegen und nicht nur den stationären Handel zu bieten, sondern auch im Internethandel präsent zu sein. „Im Multi-Channel-Prozess sehe ich die Chance für den Einzelhandel. Es gibt inzwischen 35 Betriebe in der Innenstadt, die lokal, aber auch im Internet ihre Waren anbieten.“ Zum Thema Flüchtlinge sagte er: „Es werden 230 neue Menschen nach Peine kommen, eine Zahl, die Luft nach oben lässt. Wir haben die Pflicht, uns um Kriegsflüchtlinge zu kümmern, doch es ist die Politik gefragt. Sie muss differenzieren zwischen Kriegsflüchtlingen und Asylbewerbern aus Nicht-Asyl-Ländern. Das mag inhuman klingen, ist aber die Realität.“

Bei einem guten Essen sowie dem einen oder anderen Glas Wein oder Bier fand der Neujahrsempfang ein tolles Ende, bei dem viel Raum für das persönliche Gespräch blieb.

bol

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