Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
327 Flüchtlingskinder im Landkreis Peine

Peine 327 Flüchtlingskinder im Landkreis Peine

Landkreis Peine. Besondere Aufmerksamkeit widmet der Landkreis den Flüchtlingskindern, die zurzeit im Peiner Land leben. Im August waren das 327 Kinder und Jugendliche.

Voriger Artikel
Andreas Meier will Bürgermeister werden
Nächster Artikel
Zettel mit fremdenfeindlicher Parole aufgehängt

Kinder gehören auch zu den Flüchtlingen: Im August waren mehr als 300 von ihnen im Kreis Peine untergebracht.

Quelle: Peter Kneffel

15 jugendliche Flüchtlinge kamen ohne Eltern und Verwandte. Für diese muss das Jugendamt eine besondere Sorge tragen. Das Landkreis plant verschiedene Hilfen für die Familien, die mit Kindern nach Deutschland flüchten. Angesichts der stark steigenden Flüchtlingszahlen – bis Januar wird die Anzahl mehr als verdoppeln (PAZ berichtete) – werden auch mehr Kinder und Jugendliche erwartet, sagte Monika Steinebrunner-Fabian, Leiterin des Jugendamtes. Bei den unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen erwartet sie eine dramatische Zuspitzung der Situation. So soll deren Zahl in Kürze bis auf rund 60 steigen. Die Betreuung der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge übernimmt der Peiner Betreuungsverein, der für die Arbeit weitere Zuschüsse beantragt hat, über die in der kommenden Sitzung beraten werden soll.

Um Familien mit Kindern zu unterstützen setzt der Landkreis zum Beispiel auf das Projekt der Familienlotsen. „Darin haben wir auch einen großen Pool von Dolmetschern“, sagte Steinebrunner-Fabian. Ziel ist es, die Kinder zwischen vier und fünf Jahren in Kitas unterzubringen. Problem: In vielen der Herkunftsländer gibt es solche Einrichtungen nicht, so dass es nicht immer leicht ist, die Eltern zu überzeugen.

Da nicht in allen Gemeinden ausreichend Kindergartenplätze zur Verfügung stehen, werde auch der Einsatz von Tageseltern geprüft, sagte Sozialdezernent Dr. Detlef Buhmann. Angesichts der vielen Flüchtlinge, die zusätzlich erwartet werden, kündigte Dr. Buhmann im Jugendhilfe-Ausschuss des Landkreises auch an, dass die Zahl der Sozialarbeiterstellen in den Gemeinden aufgestockt werden müsse.

Gerhard Nolte, Geschäftsführer der Caritas, mahnte, die Flüchtlinge in Sachen Bildung und Spracherwerb möglichst früh zu unterstützen, um die Integration nicht zu gefährden.

pif

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Peine

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung