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28-Jähriger stach Mann mit Messer in Bauch

Peine 28-Jähriger stach Mann mit Messer in Bauch

Peine. Völlig eskaliert ist ein Familienstreit am Sonntagnachmittag auf dem Friedrich-Ebert-Platz in der Peiner Südstadt. Laut Polizei stach ein 28-Jähriger gegen 16.30 Uhr einem 33 Jahre alten Mann mit einem Messer in den Bauch. Das Opfer musste im Krankenhaus notoperiert werden, ist mittlerweile aber außer Lebensgefahr. Die Polizei Peine ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

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Im Bereich zwischen den Peiner Festsälen und dem Friedrich-Ebert-Platz soll sich der Vorfall ereignet haben, der Tatverdächtige wurde zunächst verhaftet.

Dem Vorfall vorausgegangen ist nach Angaben der Sprecherin der Polizei in Salzgitter, Sabine Goldfuß, ein Streit zwischen zwei Jugendlichen im Alter von zwölf und 14 Jahren am Samstag. Um was es dabei genau ging und in welchem Verhältnis die beiden zueinander stehen, ist noch unklar.

Die Väter der beiden Heranwachsenden hätten sich nach dem Streit ihrer Söhne am Folgetag auf dem Friedrich-Ebert-Platz getroffen, „um die Sache zu klären“. Allerdings nicht alleine: Der Tatverdächtige, der montenegrinischer Herkunft sein soll, wurde nach den ersten Ermittlungen von etwa vier Personen begleitet, das 33-jährige Opfer von rund neun Personen.

Der Streit eskalierte nach Zeugenberichten als der 33-Jährige den 28-Jährigen geschlagen hatte, woraufhin dieser „reflexartig“ einmal mit einem Messer zugestochen habe. Anwohner des Friedrich-Ebert-Platzes hatten zwischenzeitlich die Polizei und den Rettungsdienst verständigt. Als die Beamten eintrafen, waren die Beteiligten noch vor Ort. Über den Tathergang machten sie jeweils unterschiedliche Angaben.

Der 28-Jährige wurde verhaftet. Der Tatvorwurf lautete zunächst: versuchte Tötung. „Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hildesheim ist der Mann jedoch wieder entlassen worden, da keine Haftgründe vorliegen“, so Goldfuß. Haftgründe sind in der Regel Flucht- oder Verdunkelungsgefahr. Der neue Tatvorwurf lautet: gefährliche Körperverletzung. Goldfuß legt Wert auf die Feststellung, dass die unterschiedliche Nationalität der Beteiligten für die Polizei keine Rolle spielte, da sie inhaltlich nichts mit der Sache tun habe. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Der Text wurde aktualisiert.

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